Lischkas Zukunft in Tübingen ungewiss

Lischkas Zukunft in Tübingen ungewiss

Tübingen (dpa) - Die Zukunft von Basketball-Nationalspieler Johannes Lischka beim Bundesligisten Walter Tigers Tübingen ist ungewiss. Der wegen eines Hirntumors vor zwei Monaten operierte Profi hatte beim 53:68 des Tabellenletzten in Bayreuth gefehlt.

„Lischka wollte aus dem Team. Er ist der Meinung, dass er derzeit nicht genug Einsatzzeit bekommt“, zitierte die „Südwest-Presse“ den Tübinger Trainer Igor Perovic. Der Flügelspieler wolle mindestens 15 bis 20 Minuten Einsatz pro Begegnung.

Perovic äußerte Zweifel, dass Lischka weiterhin spielt. „Ich weiß nicht, ob er zurückkommt. Das entscheide am Ende nicht nur ich“, sagte er. Lischka hatte nur 34 Tage nach der Operation sein Comeback gefeiert. Bei seinen drei Einsätzen nach der Rückkehr kam der 26-Jährige jedoch nur auf insgesamt knapp 19 Minuten Spielzeit.

Weil Lischka Medikamente einnehmen muss, hatte er ein „extremes Übergewicht“ gehabt, wie er der Nachrichtenagentur dpa vor ein paar Wochen berichtet hatte. Er befürchtete damals sogar das Ende seiner Karriere: „Das macht mich traurig. Wenn ich mir vorstelle, dass es zu Ende sein könnte, das ist schon hart.“