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Igelhilfe „Casa dei Ricco“ in Krefeld: Hürden der Stadt sorgen für Ärger

Auffangstation : Igelhilfe „Casa dei Ricco“ in Krefeld: Hürden der Stadt sorgen für Ärger

Die städtischen Hürden sind hoch für „Casa dei Ricco“ in Krefeld - dabei wollen Brigitte Thevessen und ihr Vereinnur kranke, verletzte und verwaiste Tiere aufpäppeln.

Brigitte Thevessen und ihr Verein „Casa dei Riccio Haus der Igel“ wollen eigentlich nur verletzte und schwache Igel aufpäppeln und in die Natur zurücksetzen. Das hat sie lange zu Hause in Zusammenarbeit mit dem Tierheim Krefeld gemacht, doch das hat keinen Platz mehr für die immer mehr werdenden Tiere. Deshalb führt sie seit einigen Monaten ihr ehrenamtliches Engagement auf einem Grundstück am Plankerdyk fort. 320 Igel hat sie allein von Mai bis Dezember vergangenen Jahres verarztet. Das Grundstück hat sie privat für zehn Jahre gepachtet und für das große, seit Jahrzehnten dort stehende Gartenhaus neben einem Pferdehof eine Abstandssumme an den Vorpächter gezahlt. Doch die notwendige und sicher geglaubte Zulassung als Igelstation hat die Untere Landschaftsbehörde ihr bislang verwehrt.

„Der Fachbereich 39 will von der Auffangstation erst aus der Presse erfahren haben“, erzählt Brigitte Thevessen. Dabei habe sie auf Anraten des Tierheims im Juni 2021 Kontakt zu der dortigen Mitarbeiterin aufgenommen, um nach einem Termin zu fragen und was der Verein tun müsse, um am Plankerdyk offiziell eine Igelstation errichten zu können. Wegen „erhöhten Auftragsvolumens und Personalmangels“ hätte kein Termin zugesagt werden können. Eine Besichtigung habe dann aber doch – ohne ihre Anwesenheit und unangekündigt – stattgefunden. Auf ihre telefonische Nachfrage sei ihr eine vorläufige Duldung bis zur endgültigen Klärung zugesagt worden. Nur zur zeitlichen Orientierung: Die WZ hat erstmals am 9. Juli vergangenen Jahres über den Verein und sein Vorhaben berichtet.

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