FDP kritisiert Martin Linne

FDP kritisiert Martin Linne

Die Freien Demokraten in der Stadtmitte zeigen sich vor dem Hintergrund der jüngsten Äußerungen des städtischen Planungsdezernenten Martin Linne irritiert. Bei einer Bürgerversammlung der Krefelder SPD hatte der sich erneut für die Errichtung einer neuen Veranstaltungshalle im sogenannten Kesselhaus ausgesprochen und zugleich den Abriss des Seidenweberhauses gefordert.

Dabei habe Oberbürgermeister Frank Meyer erst vor wenigen Wochen betont, dass es in dieser Frage noch keine Festlegung der Verwaltung gäbe und dem Rat erst vor den Sommerferien eine Empfehlung vorgelegt werden solle, welche der drei geprüften und zur Diskussion stehenden Varianten von der Verwaltung favorisiert würde.

Der Vorsitzende des FDP-Stadtbezirksverbandes Mitte, Jürgen Wagner, erklärt dazu: „Die ständigen Äußerungen von Martin Linne kommen mittlerweile einem Werfen mit Nebelkerzen gleich. Während der Oberbürgermeister betont, es gäbe noch keine favorisierte Lösung, plaudert sein Dezernent aus dem Nähkästchen. Das ist unseriös. Es stellt sich die Frage: Spricht Linne aus, was Meyer insgeheim denkt?“

Wagner weiter: „Im Gegensatz zu Martin Linne ist die FDP Mitte der Meinung, dass ein neuer und zentraler Veranstaltungsort auf dem Theaterplatz eine Belebung für die Innenstadt bedeuten würde und die Bürgerinnen und Bürger den Platz dann auch wieder nutzen könnten.“

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