Meinung: Warum Apples iOS das Maß aller Dinge ist

Meinung : Warum Apples iOS das Maß aller Dinge ist

Sicher, zuverlässig, wertstabil: Das iPhone mit dem Betriebssystem iOS hat mich nie enttäuscht — und ist deshalb das beste Smartphone auf dem Markt. Eine Liebeserklärung.

Mein erstes Smartphone habe ich im Sommer 2009 gekauft — ein iPhone 3Gs. Seitdem habe ich die Modelle gewechselt, aber nie die Marke. Apples iPhone mit seinem Betriebssystem iOS war für mich in diesen neun Jahren vor allem eines: ein zuverlässiger Begleiter. Das ist wohl das Beste, was man über einen zentralen Alltagsgegenstand sagen kann.

Zu einem Android-Smartphone zu wechseln, habe ich nie wirklich in Erwägung gezogen. Nicht, weil das System nicht auch Vorzüge hätte, sondern weil meine Erfahrungen mit Apple und iOS einfach so gut sind. Das liegt unter anderem an der Sicherheit. Aufgrund der strengen Zulassungskriterien für den Appstore kann ich relativ bedenkenfrei Apps herunterladen. Zudem bietet Apple Updates auch für ältere Modelle an. Das kürzlich veröffentlichte iOS 12 zum Beispiel läuft selbst auf dem 2013 vorgestellten iPhone 5s. Das ist ungefähr so, als würde VW kostenfrei einen Diesel-Golf-IV auf Euro 6 umrüsten.

Und wenn irgendwann die Zeit gekommen ist, zu einem neuen iPhone zu wechseln, greift das letzte Argument pro Apfel: der hohe Wiederverkaufswert. Mein drei Jahre altes und keinesfalls kratzerfreies iPhone 6s werde ich in diesen Tagen an eine Verkaufsplattform schicken — und dafür voraussichtlich 200 Euro überwiesen bekommen. Da kann ich es auch verschmerzen, dass Android ein sehr süßes Maskottchen hat.

Jan Wiefels. Foto: WZ

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