US-Regierung hilft von Zöllen betroffenen Farmern mit Milliardensumme

Washington (AFP) - Die US-Regierung will den vom Handelskonflikt mit China und anderen Staaten betroffenen US-Landwirten mit einem Milliardenzuschuss unter die Arme greifen. Agrarminister Sonny Perdue sagte am Dienstag in Washington, die Subventionen sollten sich auf insgesamt bis zu zwölf Milliarden Dollar (10,3 Milliarden Euro) belaufen.

Am 06.07.2018 sind Sonderzölle der USA auf chinesische Importe im Wert von rund 34 Milliarden US-Dollar in Kraft getreten. US-Bauern fürchteten chinesische Vergeltungszölle auf Produkte wie Soja oder Schweinefleisch.

Am 06.07.2018 sind Sonderzölle der USA auf chinesische Importe im Wert von rund 34 Milliarden US-Dollar in Kraft getreten. US-Bauern fürchteten chinesische Vergeltungszölle auf Produkte wie Soja oder Schweinefleisch.

Foto: Charlie Neibergall

Die Hilfen sollen demnach unter anderem an Sojafarmer fließen, die von erhöhten chinesischen Einfuhrzöllen betroffen sind.

US-Präsident Donald Trump hatte Zölle auf Importe von wichtigen Handelspartnern verhängt, die ihrerseits mit Einfuhrabgaben auf Lebensmittel aus den USA reagierten. Landwirte gehören in den USA zu den wichtigen Unterstützern von Trump und seiner republikanischen Partei.

Wegen des Handelsstreits kommt EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker am Mittwoch in Washington mit Trump zusammen. Ziel der EU ist es vor allem, eine Eskalation des Handelskonflikts zu vermeiden und Trump von der Einführung von Sonderzöllen auf Autoimporte abzuhalten. Diese würden vor allem die deutsche Wirtschaft deutlich stärker treffen als die bereits geltenden Abgaben auf Stahl- und Aluminiumprodukte. dja/cp AFP/dpa

Meistgelesen
Neueste Artikel
Zum Thema
Aus dem Ressort