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Experte Birger Dehne spricht über Mehrfamilienhäuser als Kapitalanlage

Immobilien als Kapitalanlage : Birger Dehne: Immobilienexperte spricht über Mehrfamilienhäuser als Kapitalanlage

Birger Dehne ist einer der größten Eigentümer von Mietwohnungen in Deutschland. Seit über 20 Jahren kauft der Immobilienexperte Mehrfamilienhäuser und Wohnanlagen auf, und ist selbst im Wohnungsbau aktiv.

"Der Markt bietet viel Potenzial, auch wenn sich die Quadratmeterpreise in den vergangenen Jahren um das Zehnfache erhöht haben", sagt Birger Dehne. Das Potenzial ergibt sich aus einer Kombination verschiedener Faktoren, unter denen die Differenz aus Angebot und Nachfrage laut seiner Ansicht die wichtige Position einnimmt.

Vermietungsimmobilien - auch perspektivisch eine Chance für Investoren

"Als ich mit 16 Jahren mein Schulpraktikum bei einer Immobilienfirma machte, entwickelte sich ein Gedanke. Ich stellte fest, dass gerade Mehrfamilienhäuser und Wohnanlagen faktisch unverkäuflich waren, und ich beschäftigte mich näher mit dem Thema", sagt Birger Dehne. Die Veränderungen der Märkte sind dem Experten nicht entgangen. Vermietbarer Wohnraum hat sich verknappt und die von der Regierung angekündigten Neubauwohnungen pro Jahr reichen perspektivisch nicht aus. Auch wenn Mehrfamilienimmobilien heute deutlich teurer sind als früher, sieht Birger Dehne hohes Potenzial in diesem Bereich. Sowohl der Neubau, als auch der sanierte Altbau ist für potenzielle Vermieter interessant. Wichtig ist, dass die Immobilien in der Ausstattung auf den aktuellen Stand gebracht werden. Wer mathematisch und betriebswirtschaftlich denkt, sein Investment umfassend berechnet und eine Renditevorschau auf Basis der zu erzielenden Mieteinnahmen erstellt, trifft die richtige Entscheidung. Nicht nur in den Trendbezirken der Metropolen, sondern auch in Wohngebieten in Randlage oder in kleineren Städten sind Vermietungsimmobilien eine krisensichere und rentable Investition. Das wird sich, im Gegensatz zum weiter steigenden Kaufpreis, auch in Zukunft nicht ändern.

Nachfrage und Angebot: Wie man Mehrfamilienhäuser als Renditeobjekt nutzt

Es gibt keine Geldanlage, die aktuell sicherer und renditestärker als die Mieteinnahme ist. Der überhitzte Wohnungsmarkt ist die Chance für eine Investition. Längst spreizt sich die Schere
zwischen Nachfrage und Angebot so stark, dass von Gleichgewicht keine Rede mehr sein kann. Birger Dehne spricht auch die rekordtiefen Zinsen für Immobilienkredite an. "Um als Vermieter aufzutreten, muss das Anfangskapital nicht zwangsläufig aus eigenen Rücklagen stammen", gibt der Experte zu bedenken. "Eine günstige Bau- oder Immobilienfinanzierung kann das stabile Fundament für Neueigentümer mit Vermietungsabsicht sein", spricht Birger Dehne weiter. Damit sich die Investition lohnt und die erbauten oder sanierten Wohnungen ohne Wartezeit vermietbar sind, braucht man lediglich ein Konzept und eine plausible, aufeinander aufbauende Strategie der einzelnen Prozesse inklusive der Vermarktung. Die Nachfrage wird in Zukunft weiter ansteigen, während sich das Angebot weiter verknappt. Die Gesellschaft vergrößert sich schneller als das Angebot an Mietwohnungen. Wer diesen Umstand ändert und Immobilien zur Vermietung kauft, wird daher immer eine adäquate Rendite erzielen.

Immobilieninvestment trotz hoher Kaufpreise sinnvoll?

Diese Frage stellen sich viele Kapitalanleger, die sich zum ersten Mal auf dem Immobilienmarkt umsehen. Birger Dehne sieht auch langfristig keine Senkung der Immobilienpreise. Wenn man den Prognosen glaubt und betriebswirtschaftlich denkt, wird man erkennen, dass der Markt nur eine Richtung - die Aufwärtsspirale - kennt. Auch wenn die Kosten für ein Mehrfamilienhaus heute deutlich höher sind als früher - Birger Dehne sieht das Wachstumspotenzial des Immobilienmarktes und investiert daher auch selbst weiter.