EURO 2024 Unwetter: Fanzonen in NRW-Städten geschlossen

Dortmund · Mehrere Zehntausend Fans der Türkei wollten vor ihrem EM-Auftaktspiel in Dortmund gemeinsam feiern. Daraus wird nun aber nichts. Das Wetter ist schuld. Auch andere NRW-Städte reagieren.

Besucher verfolgen beim Public Viewing auf dem Friedensplatz ein Spiel.

Besucher verfolgen beim Public Viewing auf dem Friedensplatz ein Spiel.

Foto: Bernd Thissen/dpa

Wegen der schweren Unwetter-Warnung bleiben am (heutigen) Dienstag in Dortmund die Fanzone am Friedensplatz und die Public-Viewing-Area am Westfalenpark geschlossen. Dort wollten um 18.00 Uhr viele türkische Fußball-Anhänger das Auftaktspiel ihrer Mannschaft gegen EM-Neuling Georgien anschauen. Bis zu 80.000 türkische Fans sollen in Dortmund sein, sie wollten sich schon vor dem Spiel in den entsprechenden Bereichen versammeln. Auch die mit den Fan-Verbänden beider Nationen geplanten Meeting Points wurden nach Angaben der Stadt abgesagt.

Auch die drei anderen EM-Ausrichterstädte in Nordrhein-Westfalen - Köln, Düsseldorf und Gelsenkirchen - reagierten und schlossen jeweils ihre öffentlichen Fan- und Public-Viewing-Bereiche.

„Dortmund hat sich auf sehr auf eine große Fan-Party mit zehntausenden türkischen und georgischen Fans in der Stadt gefreut und vorbereitet“, sagte Martin Sauer, Beauftragter der Stadt Dortmund für die EURO 2024: „Die Sicherheit der Fans in unserer Stadt hat für uns aber Priorität.“

Der Deutsche Wetterdienst hatte zuvor eine Vor-Warnung für die Mittagsstunden herausgegeben. Ab Nachmittag und bis in die Nacht hinein müsse mit teils schweren Gewittern gerechnet werden, die lokal unwetterartig ausfallen können. Es drohen außerdem heftiger Starkregen, Blitzschlag und schwere Sturmböen.

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(dpa)