Volleyballer nähren Medaillenhoffnung: Alles ist möglich

Volleyballer nähren Medaillenhoffnung: Alles ist möglich

Das 3:1 über Bulgarien hat die Stimmung im deutschen Team noch mal verbessert. Finalrunde winkt.

Polen. Als sich Deutschlands Volleyballer mit dem zweiten Matchball für eine überragende Leistung belohnt hatten und der Angstgegner keiner mehr war, griff auch Vital Heynen zu Superlativen. Für den Bundestrainer waren die ersten beiden Sätze „die besten, seit ich 2012 die Mannschaft übernommen habe“, sagte er nach dem 3:1 (25:16, 25:15, 23:25, 25:17) am Donnerstag in der WM-Zwischenrunde gegen Bulgarien. „Das war sehr beeindruckend. Das war heute Supervolleyball in allen Bereichen von uns.“ Nehme sein Team dieses Niveau mit in die nächsten Spiele, dann sei bei der Weltmeisterschaft in Polen „alles möglich“, erklärte der Belgier.

In Gruppe F liegt sein Team auf dem dritten Rang hinter Titelverteidiger Brasilien (15) und Olympiasieger Russland (14). Die ersten drei ziehen am Ende in Runde drei ein, der deutsche Vorsprung auf den Vierten Kanada (10) beträgt derzeit zwei Zähler. Angesichts der Leistungen scheint nun sogar ein deutscher Erfolg gegen die Russen am Sonnabend (20.25 Uhr) zumindest nicht mehr undenkbar, ehe es am Sonntag (20.25 Uhr) zum Showdown um das Weiterkommen gegen Kanada kommen könnte.

„Russland ist neben Brasilien der Top-Favorit. Das sagt alles“, meinte Außenangreifer Sebastian Schwarz. „Aber wir werden natürlich versuchen, beide Spiele zu gewinnen.“

Im Falle des Weiterkommens würde es für das DVV-Team in der dann folgenden dritten Runde um den Halbfinaleinzug gehen.dpa

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