Nach Trainingssturz: Skicrosserin Holmlund noch schwerer verletzt als gedacht

Nach Trainingssturz: Skicrosserin Holmlund noch schwerer verletzt als gedacht

Bozen (dpa) - Die schwedische Skicrosserin Anna Holmlund ist nach ihrem fatalen Trainings-Sturz in Südtirol noch schwerer verletzt als gedacht.

Das Ergebnis neuer Gehirnuntersuchungen in einem Krankenhaus in Bozen sei niederschmetternd, sagte Mannschaftsarzt Jakob Swanberg der Deutschen Presse-Agentur. Es könne nicht ausgeschlossen werden, dass die 29-Jährige Hirnschäden erlitten habe. „Die weiteren Untersuchungen deuten an, dass sie ernsthaft verletzt ist“, sagte Swanberg. Holmlund war am Montag in Innichen in den Dolomiten gestürzt und nach Bozen gebracht worden. Dort wurde sie operiert und in ein künstliches Koma versetzt.

Am Mittwoch stürzte eine weitere schwedische Skicrosserin beim Training in Innichen. Wie die schwedische Zeitung „Aftonbladet“ berichtete, erwischte es Sandra Näslund an derselben Stelle wie Holmlund. Die 20-Jährige habe sich am Arm und am Kopf verletzt und wurde ins Krankenhaus von Innichen gebracht. Ihr Arzt sagte der Zeitung, er glaube nicht, dass die Blessuren ernst seien.