Lektion gelernt: Formel-1-Star Verstappen leistet Sozialstunden ab

Lektion gelernt: Formel-1-Star Verstappen leistet Sozialstunden ab

Nach seinem Ausraster in Brasilien hat Max Verstappen seine Sozialstunden in der Formel 1 abgeleistet.

Der 21 Jahre alte Red-Bull-Pilot verbüßte seine Restschuld in Genf bei einem internationalen Programm des Automobil-Weltverbandes FIA für Rennkommissare. Wie die Königsklasse des Motorsports mitteilte, nahm Verstappen dabei an Fallstudien teil, in denen es um die angemessene Bewertung von Strafen ging. „Für mich war es eine gute Lektion, und ich habe eine Menge gelernt“, sagte er.

Der Niederländer hatte im vergangenen November beim Grand Prix von Brasilien seinen Rivalen Esteban Ocon beschimpft und geschubst. Der damalige Force-India-Pilot war zuvor auf der Strecke mit dem führenden Verstappen kollidiert, so konnte Weltmeister Lewis Hamilton vorbeiziehen und gewinnen. Verstappen ging nach dem Rennen in seiner Wut vor laufenden Kameras auf den Franzosen Ocon los.

Die Rennkommissare verurteilten ihn dafür zu Sozialstunden im Motorsport an zwei Tagen. Im Januar leistete Verstappen Teil eins seiner Strafe ab. Beim Rennen der vollelektrischen Rennserie Formel E in Marrakesch beobachtete er einen Tag lang die Arbeit der Rennkommissare aus der Nähe. Die FIA bewertete Verstappens Strafe als „erzieherische und aufklärerische“ Maßnahme für den bereits mehrfach durch Undiszipliniertheiten aufgefallenen Rennfahrer.

Verstappen-Vorfall in Brasilien

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(dpa)
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