Wuppertaler SV: Regionalligist verzeichnet den nächsten Abgang

Wuppertaler SV : Phil Britscho wechselt zum VfB Homberg

19-Jähriger Außenverteidiger entscheidet sich für den Regionalliga-Aufsteiger aus Duisburg.

Nach dem Wechsel von Peter Schmetz zur SSVg Velbert steht das Ziel des nächstes WSV-Spielers für die kommende Saison fest. Phil Britscho, derzeit noch mit der A-Jugend auf Kurs Bundesliga und in dieser Saison auch schon sechs Mal im Regionalliga-Team eingesetzt, wird in der kommenden Saison für den VfB Homberg auflaufen. Die Homberger stehen sportlich bereits als Aufsteiger zur Regionalliga fest, müssen aber noch Auflagen bezüglich Ihres Stadions erfüllen. „Für mich spielt das keine Rolle, hier geht man allerdings zu 95 Prozent davon aus, dass es klappt“, sagte der 19-Jährige Außenverteidiger der WZ. Homberg habe ihn angesprochen. „Das hat sich alles sehr gut angehört, mit einer guten Perspektive für junge Spieler“, so Britscho. Auch habe er viel Gutes über Trainer Stefan Janßen gehört. Er habe zwar auch die Möglichkeit gesehen, beim WSV zu bleiben, sich aber für Homberg entschieden.

„Ich habe mit ihm noch nicht gesprochen, weil ich bis vergangene Woche ja noch abwarten musste. Wenn jemand dann woanders unterschreibt, kann ich ihn nicht aufhalten“, kommentiert WSV-Sportdirektor Britschos Wechsel leicht zerknirscht. Mit den Sondierungsgesprächen mit dem aktuellen Kader will er bis zur kommenden Woche durch sein. „Wir klären, wer bereits ist, den Weg hier weiter mitzugehen. Nächste Woche steigen wir dann mit denen die wollen und die ich will in den Vertragspoker ein“, so Hutwelker. Bei einem Etat für die Erste von eventuell nur 350 000 Euro dürfte der Spielraum nicht groß sein.

Jan-Steffen Meier hat um Vertragsauflösung gebeten

Vertrag haben noch Kevin Hagemann, Semir Saric, Meik Kühnel, Viktor Maier, Daniel Grebe, Dennis Malura und Jan-Steffen Meier, wobei Meier Hutwelker um Vertragsauflösung gebeten habe. „Leider“, so der Sportdirektor, „Jan beginnt eine Ausbildung bei der Bundespolizei hat vor Kurzem geheiratet. Er will sich ganz auf Beruf und Familie konzentrieren.“

Einigung mit Ex-Trainer Adrian Alipour

Eine Einigung gibt es unterdessen mit Ex-Trainer Adrian Alipour, den den WSV im März verlassen hatte und in der neuen Saison Trainer beim TSV Steinbach wird. Zu Details wollte Hutwelker nichts sagen, ließ aber durchblicken, dass er mit dieser Einigung zufrieden sei. Dem Wunsch Alipours nach einer einvernehmlichen Trennung (Alipours Vertrag lief ursprünglich bis 2020) war Hutwelker im März nicht nachgekommen, sprach angesichts der bald bekannt gewordenen Verbindung zu Steinbach von einer Provokation. Steinbach hatte die Zahlung einer Ablösesumme strikt abgelehnt.

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