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Wuppertaler SV holt noch zwei Neue

Fußball-Regionalliga : Wuppertaler SV holt noch zwei Neue

Abwehrspieler Hassine Refai und Rückkehrer Karoj Sindi verstärken den Kader bis zum Saisonende.

Bevor das Transferfenster an diesem Freitag um 18 Uhr schließt, hat sich Fußballregionalligist Wuppertaler SV noch die Dienste zweier weiterer Spieler gesichert und vermeldet damit die Winterzugänge sechs und sieben. Der erst 20 Jahre alte tunesische Abwehrspezialist Hassine Refai und der erfahrene Rechtsaußen Karoj Sindi sollen den Kader verbreitern. Beide sind sofort spielberechtigt. Wie derzeit alle Verpflichtungen gelten sie vorerst nur bis zum Saisonende.

„Durch den nicht geplanten Weggang von Nedim Pepic mussten wir in der Defensive handeln. So kam der Kontakt zu Hassine Refai zu Stande. Karoj, den wir ja hier kennen, hat sich nach einem Auslandsabenteuer in Malaysia selbst beworben. Beide waren finanziell darstellbar und sind für uns eine sinnvolle Ergänzung. Natürlich darf man vor diesem Hintergrund keine Wunderdinge von ihnen erwarten“, sagt Sportdirektor Thomas Richter, für den es die ersten Verpflichtungen sind, die er selbst eingefädelt hat. Sein Vorgänger Karsten Hutwelker hatte sich zuvor um die Ex-Wattenscheider Florian Kraft, Marwin Studtrucker, Tolga Cokkosan, Yannick Geisler sowie Ali Ceylan (Fortuna Köln) bemührt.

Mit Torwart Edin Pepic, Nedim Pepic, Danny Kierath, Yusa Alabas und Ufumwen Osawe gab es umgekehrt fünf Abgänge im Winter.

Nach den vier Wattenscheidern ist Hassine Refai der fünfte Spieler, der von einem Regionalligisten kommt, der den Spielbetrieb wegen Insolvenz einstellen musste. Sein Ex-Klub Rot-Weiss Erfurt hat das in der Winterpause getan. Der ehamalige tunesische U-18-Nationalspieler, der in Leverkusen wohnt und in der Jugend von Fortuna Düsseldorf und Fortuna Köln gespielt hat, war nach einem Oberliga-Jahr in Schonnebeck im Sommer nach Erfurt gewechselt, hatte dort aber kein Spiel absolviert, weil es Probleme mit der Aufenthaltsgenehmigung gab, so Thomas Richter. Nach seiner Rückkehr nach NRW sei das aber jetzt kein Problem gewesen. Er habe die Genehmigung Anfang der Woche erhalten. Ob der 1,89 m große kopfballstarke Linksfuß angesichts der Personalprobleme in der WSV-Innenverteidigung schon ein Thema für Samstag im wichtigen Spiel gegen Homberg sein könnte, wollte Trainer Pascal Bieler noch nicht sagen. Fest steht, dass mit Tjorben Uphoff ihm ansonsten nur ein etatmäßiger Innenverteidiger zur Verfügung steht. Kevin Pytlik hat beim 1:3 in Dortmund die fünfte Gelbe Karte erhalten und ist gesperrt, Tom Meurer (Zerrung am Hüftbeuger), Noah Salau (Schlüsselbeinbruch) und Daniel Nesseler (an der Leiste operiert) stehen aus Verletzungsgründen nicht zur Verfügung.

Der 30-Jährige Karoj Sindi hat bis 2010 und dann noch einmal 2015 bereits für den WSV gespielt,hatte zwischendurch zahlreiche Stationen im In- und Ausland. Für Rot-Weiß Oberhausen (2012), Erndtebrück (2015) und TV Herkenrath (2018) absolvierte er insgesamt 35 Regionalligaspiele.

(gh)