Tim Gentges legt den Grundstein zum Sieg

Tim Gentges legt den Grundstein zum Sieg

Der Spielmacher von Handball-Drittligist HSG Krefeld erzielt sieben der ersten zehn Tore beim 33:31 über Leichlingen.

Voll aufgegangen ist der Matchplan von Trainer Dusko Bilanovic beim 33:31 (13:13)-Sieg von Handball-Drittligist der HSG Krefeld über den Tabellendritten Leichlinger TV. Über 60 Minuten hielten die Krefelder im Spitzenspiel den besten Angriff der Liga auf Distanz, profitierten vom glänzend aufgelegten Spielmacher Tim Gentges mit elf Toren. Zudem zeigte Torhüter Stefan Nippes gegen seinen Ex-Klub zum wiederholten Male eine überragende Leistung. Bei sechs ausstehenden Spielen haben die Krefelder zwei Punkte Rückstand auf Leichlingen. Auf der anderen Seite sitzt der Tabellenfünfte Longerich der HSG mit zwei Punkten Rückstand im Nacken. Die ersten vier Teams qualifizieren sich direkt für den DHB-Pokal.

Bilanovic strahlte nach dem hart erkämpften zwölften Heimsieg. Den Schlüssel zum Erfolg entdeckte der 46-Jährige bei der Niederlagen-Analyse gegen Ferndorf: „Da haben die Leistungsträger in den Schlussminuten stark nachgelassen. Darum habe ich einigen Spielern Verschnaufpausen gegeben. Zudem wollten wir heute nach der Pause gleich einige Tore vorlegen, um den Vorsprung zu verteidigen und dann die Schlussphase erfolgreich zu bestehen.“

Zunächst jedoch setzte Tim Gentges die Akzente. Der Spielmacher erzielte sieben der ersten zehn Tore. Doch die Gäste mit dem zukünftigen Krefelder David Hansen in den Reihen, der fünf Treffer erzielte, hielten bis zum Seitenwechsel das Spiel offen. Bis kurz vor der Pause hatte Bilanovic zudem Goalgetter Jens-Peter Reinarz geschont, dann Maik Schneider eingewechselt, der Henrik Schiffmann entlasten sollte. Den fulminanten Auftakt zur zweiten Hälfte markierte erneut Gentges mit einem Kracher in den rechten Torwinkel. Innerhalb von nur neun Minuten führte die HSG mit 19:14.

Zwei Minuten vor dem Schlusspfiff verkürzte der Ex-Oppumer Mike Schulz dennoch auf 30:31. Nach einem Abspielfehler von Görden verhinderte Nippes gar den Ausgleich. 35 Sekunden vor dem Ende sorgte Routinier Reinarz mit dem 32:30 für die Entscheidung.

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