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Krefeld: Antonio Juric verstärkt die HSG

Handball : Antonio Juric verstärkt die HSG

Mit dem Modellathlet kommt der dritte Zugang von Zweitligist Bayer Dormagen.

Bei der weiteren Ausgestaltung seines Drittliga-Kaders ist Handball-Drittligist HSG Krefeld Niederrhein bereits zum dritten Mal beim Zweitligisten Bayer Dormagen fündig geworden. Denn zukünftig wird Kreisläufer Antonio Juric ebenso wie Torhüter Sven Bartmann und Linksaußen Pascal Noll das Trikot der Schwarz-Gelben tragen. Der 23-jährige österreichische Nationalspieler, der in Linz geboren wurde, ist damit Nachfolger von Paul Skorupa, der, wie die WZ berichtete, zum Zweitligisten VfL Lübeck-Schwartau wechselt.

Juric, 1,99 Meter groß, wird sich zukünftig die Kreisposition im Angriff mit Lars Jageniak teilen, dürfte zudem in der Abwehr mit 123 Kilogramm ein gewichtiges Wörtchen mitreden. Juric wechselte von seinem Linzer Heimatverein erst vor einem Jahr nach Dormagen. In der laufenden Saison kam Juric in 19 Spielen zum Einsatz, warf ebenso viele Tore, erhielt damit vom ehemaligen HSG-Trainer Dusko Bilanovic aber nur wenig Einsatzzeit.

Juric hat einen Vertrag über
zwei Jahre unterschrieben

Mit Dormagen löste der Österreicher in dieser Woche seinen Vertrag auf. Wie bei allen Zugängen zuvor einigte sich HSG-Sportchef Stefan Nippes mit dem Neu-Krefelder auf einen Zweijahresvertrag. Trainer Maik Pallach erhält damit Planungssicherheit, um eine homogene Mannschaft auf die Beine stellen zu können. Nippes hält große Stücke auf seine neuste Verpflichtung: „Toni soll in Angriff wie Abwehr eine wichtige Rolle bei uns einnehmen, ist mit seinen 23 Jahren aber längst nicht am Ende seiner Entwicklung. Er verfügt über eine starke körperliche Präsenz und ist ein sehr sympathischer Typ.“

Juric selbst freut sich über den Wechsel: „In Dormagen habe ich leider nicht die Spielzeit bekommen, die ich mir vorgestellt hatte und von der ich auch überzeugt bin, dass sie angemessen gewesen wäre. Umso motivierter bin ich jetzt, bei der HSG zu zeigen, dass ich ein wirklich guter Handballer bin.“