HSG: Lars Hepp bleibt in Leichlingen, Frank Lorenzet auf dem Zettel?

Rogawska-Nachfolger gesucht : HSG Krefeld dementiert Gerüchte

Franz Lorenzet soll Kandidat für Trainerposten sein.

Zweitligist HSG Krefeld kann sich seit dem Kündigungsstreit mit Trainer Ronny Rogawska und der durch unsere Zeitung veröffentlichten Kandidatenliste vor Anfragen kaum retten. André Schicks, Kommunikationschef der Eagles, bestätigt auf Anfrage: „Ja, wir werden in dieser Woche etliche Gespräche führen. Ich wusste aber gar nicht, dass der Markt der Handballtrainer so pickepacke voll ist.“

Ins Spiel für den HSG-Trainerposten gebracht worden ist nun auch Frank Lorenzet, ehemaliger Trainer und Manager des Leichlingter TV. Der 51-jährige gebürtige Wuppertaler war vor einem Jahr bei seinem langjährigen Klub in Ungnade gefallen, hatte zuvor die Leichlinger einmal in die zweite Liga geführt. Der neue sportliche Leiter der HSG, Stefan Nippes, spielte ebenso unter Lorenzet, wie die heutigen HSG-Spieler Spieler Kevin Christopher Brüren, David Hansen und Mike Schulz. Wie unsere Redaktion aus gut unterrichteten Kreisen erfuhr, soll es zumindest ein erstes Sondierungsgespräch zwischen den beiden Seiten geben haben. Doch Schicks dementiert: „Wir haben die möglichen Kandidaten gut sortiert, doch auf der Terminliste dieser Woche taucht der Name Lorenzet nicht auf. Das kann ich bestätigen und ich sehe ihn nicht als möglichen Rogawska-Nachfolger.“

Ausgeschieden aus dem Kandidatenfeld ist zwischenzeitlich der amtierende Leichlinger Trainer Lars Hepp. Der 41-Jährige will bei den Leichlinger Handball Piraten in der dritten Liga die gerade eingeleitete Verjüngungskur unbedingt fortsetzen. ps

Mehr von Westdeutsche Zeitung