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HSG Krefeld lässt Volendam im Test keine Chance

Handball : HSG Krefeld lässt Volendam im Test keine Chance

Der Zweitligist zeigt sich beim 38:28 über den niederländischen Erstligisten gut vorbereitet.

Zweitligist HSG Krefeld ist nach der EM-Pause für die Fortsetzung der Rückrunde  gerüstet. Mit 38:28 (20:14) besiegte der Tabellenletzte den niederländischen Erstligisten HV KRAS Volendam. Trotz einer 90 Minuten langen Trainingseinheit, unmittelbar vor dem Anpfiff, präsentierte sich der Zweitligist mit viel Spielfreude. Im Spiel deuteten sich taktische Lösungen im leidigen Wechselspiel zwischen Abwehr- und Angriffsspezialisten an. So schaltete sich Abwehrchef Damian Janus immer wieder in die Offensive ein und war vier Mal erfolgreich.

Volendam war ständig zu einem schnellen Rückzugsverhalten gezwungen. Auch ohne die etatmäßigen Spielmacher Simon Ciupinski und Tim Gentges, die aus privaten und beruflichen Gründen fehlten, bot das Team von Trainer Felix Linden ein gefälliges Spiel. Sebastian Schöneseiffen übernahm die Rolle des Regisseurs. Hinter Torhüter Norman Toth boten die Krefelder überraschend Ex-Keeper Benedikt Köß für den verletzten Frederik Stammer auf. Köß erhielt ein Gastspielrecht und verschaffte Toth damit Verschnaufpausen.

Weitere Gespräche mit Köß sollen nun klären, ob eine Verpflichtung für die Rückrunde möglich ist, da Stammer erst in dieser Woche wieder ins Mannschaftstraining einsteigt. Aushilfstorhüter und Sportchef Stefan Nippes will sich wiederum mehr um Vertragsgespräche und mögliche Zugänge kümmern.

Seinen Einstand im HSG-Dress feierte Sven Eberlein. Der 19-jährige Zugang von den Rhein Vikings kam kurz vor dem Seitenwechsel in die Mannschaft und erzielte gleich sechs Tore. Eberlein überzeugte vor allem mit seinem kompromisslosen Zugang auf die Nahtstellen in der niederländischen Abwehr. Sein auffälligster Treffer war der Zwischenstand zum 18:13. HSG-Sportchef Stefan Nippes zeigte sich zufrieden: „Die Vorbereitung verlief schnörkellos, ohne Verletzungen. Und Sven Eberlein ist ein Spieler, der zunächst unseren Kader gut verstärkt, aber mit dem wir vor allem für die Zukunft planen. Unser Angriffsspiel ist mit ihm auf jeden Fall variabler geworden.“