Handball: HSG: Der Umzug zur Glockenspitz

Handball : HSG: Der Umzug zur Glockenspitz

Die Generalprobe am Samstag gegen Bevo HC hat funktioniert, jetzt geht es für die HSG an den Feinschliff vor dem Heimauftakt.

Krefeld. Der Wechsel für die HSG Krefeld von der Halle Königshof in die Glockenspitzhalle bedingt logistische wie personelle Veränderungen. Am Sonntag ist Heimpremiere für den Handball-Drittligisten gegen die Ahlener SG um 16 Uhr

In leuchtend gelben Shirts, mit dem Aufdruck „Eagles Staff“ ausgestattet sind rund 15 ehrenamtliche Helfer von Adler Königshof und Bayer Uerdingen im Einsatz. Dazu kommen ein Dutzend Mitarbeiter des Heinsberger Sicherheitsdienstes protection Point. Die rund 30 Mitarbeiter werden an der Kasse, bei der Einlasskontrolle, an den Getränketheken sowie zur Sicherheit eingesetzt.

Die 15 Quadratmeter große LED-Videowand ist der Clou in der Halle. Würde sie unter voller Leuchtkraft gefahren, müssten die Zuschauer auf den Tribünen mit Sonnenbrille das Spiel verfolgen — so hoch ist die Leuchtkraft, weil für den Außenbereich konzipiert. Geschäftsführer Thomas Wirtz sagt: „Deswegen ist die Wand extrem robust und standfest, das war uns wichtig. Wir fahren sie nur mit halber Kraft“. Die Wand ist die Woche über in einem speziell gesicherten Raum in der Halle untergebracht. Sie wird vor jedem Spiel aufgebaut, anders wie die neuen, speziell konstruierten Werbebanden, die neben der Video-Wand, stehen.

Hallensprecher Christoph Eickmanns war während des Tests gegen Bevo HC gut zu hören, ebenso die Musikübertragung. Die Hallenanlage wurde von der HSG mit zwei Lautsprechertürmen sowie mit Verstärkern und Mischpult ergänzt. Für das Foyer steht ebenfalls eine Übertragungsanlage zur Verfügung. Dort sollen zukünftig die „Pressegespräche“ mit den Trainern stattfinden. Für die Pressevertreter selbst wurden extra Plätze mit Tisch angefertigt.

Etwas überrascht waren die HSG-Organisatoren während der Vorlaufphase, als die Stadt Krefeld für den Thekenbereich eine Schankerlaubnis erfragte. Doch mittlerweile sind alle Formalitäten gelöst, laufen die neuen Schank-Anlagen. Jetzt geht es an die Details.

Dort soll es zukünftig bunter werden, nicht alle bestellten Werbebanner konnten in der Kürze der Zeit beschafft werden, zumal alle Folien der Brandschutz-Ordnung unterliegen.

Nach der Generalprobe mit dem Test am Samstag gegen Bevo HC gab es Manöverkritik, damit beim Saisonstart alles reibungslos funktioniert. Kommunikation- und Marketingchef André Schicks sagt: „Der Probelauf war insgesamt gut. Natürlich gibt es immer noch kleine Verbesserungen.“