Handball HSG-Angriff bleibt die Baustelle

Krefeld · Krefeld gewinnt mit 34:26 gegen Hanau, überzeugt erneut nur mit der Defensive

 Große Freude nach dem Sieg gegen Hanau bei den Spielern der HSG Krefeld Niederrhein.

Große Freude nach dem Sieg gegen Hanau bei den Spielern der HSG Krefeld Niederrhein.

Foto: samla/Samla.de

Den ersten Probelauf in den abschließenden vier Spielen der Süd-West-Gruppe der 3. Handball-Bundesliga bestand die HSG Krefeld Niederrhein beim 34:26-Sieg gegen die HSG Hanau erfolgreich. Aber vor der Ende Mai anstehenden Aufstiegsrunde in die 2. Liga machten die Hessen den Gastgebern vor gut 900 Zuschauern in der Glockenspitzhalle mit nur neun Feldspielern das Leben lange schwer genug. Denn erst Rechtsaußen Pascal Noll lenkte sein Team in der 41. Minute mit dem Treffer zum 20:19 in Richtung Sieg, zehn Minuten später, nach der 26:21-Führung von Kreisläufer Bastian Roscheck, war jeder Zweifel ausgeräumt. Denn mutig und selbstbewusst hatten die Gäste von der ersten Spielsekunde an das taktische Mittel des siebten Feldspielers unter Verzicht des Torhüters für sich genutzt. Ständig musste sich die Krefelder Abwehr mit zwei gegnerischen Kreisläufern herumquälen, die für mächtigen Wirbel, viele Tore und gleich sieben Strafwürfe sorgten. Das Team von Trainer Mark Schmetz kam mit fortschreitender Spieldauer zwar immer besser mit der Dauerbelastung in der Abwehr zu Recht, verpasste aber in den Anfangsminuten mit vielen schnellen Toren Hanau zurückzudrängen.