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Handball-Konzept: Tests für Spieler und Registrierung für Fans

Handball : Tests für Spieler und Registrierung für Fans

Handball-Bundesliga bastelt an Hygienekonzepten für einen Saisonstart mit Zuschauern. Der BHC rechnet im Kürze mit Ergebnissen.

Anfang Oktober soll der Spielbetrieb in der Handball-Bundesliga beginnen. Das bekräftigten die Vertreter der 39 Erst- und Zweitligisten bei ihrer ersten Vollversammlung mit physischer Anwesenheit seit Beginn der Corona-Pandemie. Ein gemeinsam mit der Eishockey- und Basketball-Liga ausgearbeitetes Hygiene-Konzept soll Ende der Woche fertiggestellt sein und dann Politik und Behörden vorgestellt werden.

„Letztlich orientiert man sich am Basketball-Konzept, mit dem die Bundesliga in München zu Ende gespielt werden konnte“, erläutert Jörg Föste, der als Geschäftsführer des Bergischen HC an der zweitägigen Vollversammlung in Köln teilgenommen hat. „Von zentraler Bedeutung sind Tests für die Spieler und die Lüftungsanlagen in den Hallen. Wenn es um den Einlass von Publikum geht, wird eine Einzelregistrierung unausweichlich sein.“

Kleine Hallen
im Nachteil

Wie viele Zuschauer die ersten Saisonspiele besuchen dürfen, steht freilich noch nicht fest, doch dass überhaupt welche gestattet sind, ist für die Vereine von enormer vor allem wirtschaftlicher Wichtigkeit. „Es deutet einiges darauf hin, dass in kleinen und älteren Hallen nur eine sehr überschaubare Anzahl erlaubt sein wird“, sagt Föste mit Blick auf die Klingen- und Uni-Halle. Ob daher die ersten Partien im Düsseldorfer ISS Dome steigen? „Mit dieser Entscheidung lassen wir uns noch Zeit und warten ab, wie das örtliche Gesundheitsamt zum Super-Cup-Konzept steht“, sagt der Geschäftsführer. In der Landeshauptstadt sollen Flensburg und Kiel bereits im September vor etwa 2000 Zuschauern gegeneinander antreten. „In zwei Wochen wird es wohl eine Rückmeldung dazu geben. Dann können wir auch für den BHC mehr sagen.“ Dass zum Saisonstart vor voller Kapelle gespielt wird, ist nahezu ausgeschlossen. „Sicher können wir sagen, dass Stammblatt-Inhaber die Ersten sein werden, die profitieren, sobald Zuschauer zugelassen werden“, sagt Föste. Ein sogenanntes Stammblatt haben Dauerkarten-Inhaber und Partner bekommen, die auf Rückerstattungen für die durch die Corona-Pandemie ausgefallenen Heimspiele verzichtet und ihre Tickets frühzeitig verlängert haben. „Diese Treue belohnen wir.“ trd