Handball-EM-Tagebuch, Tag 8 Eine EM der Torhüter – und Wolff überragt sie alle

Köln/Wuppertal · BHC-Geschäftsführer Jörg Föste ist als Vizepräsident des Deutschen Handballbundes bei der Handball-EM in Deutschland mittendrin statt nur dabei. In einem EM-Tagebuch schildert er Eindrücke und Hintergründe.

 BHC-Geschäftsführer Jörg Föste ist als Vizepräsident des Deutschen Handballbundes bei der Europameisterschaft hautnah dabei.

BHC-Geschäftsführer Jörg Föste ist als Vizepräsident des Deutschen Handballbundes bei der Europameisterschaft hautnah dabei.

Foto: JA/Andreas Fischer

Dass Torhüter beim Handball von größter, oft spielentscheidender Bedeutung sind, darf als Binsenweisheit durchgehen.

Die spektakuläre EM 2024 liefert weitere, nachdrückliche Belege: Die bisherigen Leistungen von Constantin Möstl (Österreich), Viktor Hallgrimsson (Island), Emil Nielsen (Dänemark) oder Kristof Palasisc (Ungarn) beeindruckten außerordentlich.

Von den Sitzen gerissen hat aber vor allem Andy Wolff. Die deutsche Nummer 33 hält - wie es im Handball so schön heißt - vor allem die wichtigen Bälle. Der beste Torwart der WM 23 ist auf dem besten Wege, auch die Nummer eins dieser Titelkämpfe zu werden. Daher ist das Duell am Samstagabend gegen unseren Nachbarn Österreich vor allem auch ein Kräftemessen Wolff contra Möstl. Bei aller Wertschätzung für den 22-jährigen gebürtigen Wiener: da sehe ich unser Team im Vorteil!