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Handball-Bundesliga: Ein Wechselbad der Gefühle

Handball-Bundesliga : Ein Wechselbad der Gefühle

Warum der erste Dank Physiotherapeut Niklas Hauck gilt.

So richtig wussten die Löwen nach dem 26:26 nicht, wie sie den Punkt bewerten sollten. „In der Summe ist es meistens so, dass ein Unentschieden in so einem engen Spiel gerecht ist. Wir haben eine tolle Partie gesehen, so dass es beide Mannschaften nicht verdient gehabt hätten, ohne Zählbares nach Hause zu fahren“, sagte Trainer Sebastian Hinze diplomatisch. „Natürlich sind wir ein bisschen unglücklich, weil ich das Gefühl hatte, dass wir zwischen der 37. und 56. Minute auch die emotionale Hoheit über das Spiel hatten – auch dadurch, dass wir in Situationen, in denen wir keine Chancen kreieren konnten, durch Linus Arnesson trotzdem noch mal ein Tor gemacht haben. Das hätte schon reichen können.“ Gleichzeitig freute sich der Coach, dass sein Team am Schluss trotz mehrerer vergebener freier Chancen noch mal zurückkam, um den Punkt mitzunehmen.

Entscheidend war am Schluss freilich vor allem der gehaltene Sechs-Meter-Ball von Tomas Mrkva, der 14 Sekunden vor dem Ende das Unentschieden festhielt. „Dafür stehe ich im Tor, aber es ist natürlich umso schöner, dass ich meinen Teil zum 26:26 beitragen konnte,“ meinte der Torhüter. „Wir können damit leben. Aber ich fand auch, dass wir es über weite Strecken besser gemacht haben als Göppingen. Am Ende allerdings hätte es in beide Richtungen kippen können.“

Garant für den Punktgewinn war die konstante Deckungsleistung. „Bei einem wechselhaften Spielverlauf haben sich beide Teams geradezu traditionell nichts geschenkt“, fand BHC-Geschäftsführer Jörg Föste, der in Mrkva und Linus Arnesson die auffälligsten Akteure des Spiels sah. Föste: „Unsere Leistungskurve geht in die richtige Richtung.“ trd