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Die Abwehr kompensiert die Abschlussschwäche

Die Abwehr kompensiert die Abschlussschwäche

Beim BHC ist man zufrieden mit der Deckungsleistung der ersten 50 Minuten.

Wuppertal. Zunächst stellte Sebastian Hinze das Wichtigste fest. „Es war ein verdienter Sieg für uns“, meinte der Trainer nachher. „Wir haben sehr diszipliniert gespielt und eine sehr gute Abwehrleistung gezeigt.“ 50 Minuten lang sei das fast am Optimum gewesen, fügte der 38-Jährige noch hinzu. „Vorne haben wir schon die eine oder andere Chance noch liegen lassen, aber mit der Deckung konnten wir das kompensieren.“ Tatsächlich wären wohl viele Mannschaften an Jan Steffen Redwitz im Tor des ThSV Eisenach gescheitert. Der Keeper entschärfte insgesamt 21 Bälle bei einer Fangquote von mehr als 45 Prozent. Besser kann ein Schlussmann kaum spielen. Doch zu mehr als einem Sonderlob seines Trainers Christoph Jauernik reichte das nicht. Eisenach bleibt in der Krise, hat vier Heimspiele in Folge verloren und steht mit 2:14-Punkten auf dem drittletzten Platz.

Ballverluste leisteten sich die Löwen im Angriff wenige, nur ihre zum Teil glasklaren Gelegenheiten ließen sie oft ungenutzt. Exemplarisch dafür steht Max Darj, der vier Mal frei vor dem Tor scheiterte, dabei aber auch Siebenmeter ’rausholte und vor allem in der Abwehr überragend agierte. „Wir haben die Würfe bekommen, die wir zulassen wollten“, meinte Christopher Rudeck zufrieden. Der Torhüter hielt stark, reflektierte das Lob aber bescheiden auf seine Vorderleute. „Am Ende machen wir im Angriff zu viele Fehler, nachdem Eisenach auf den siebten Feldspieler umgestellt hat. Da war Gudis (Fabian Gutbrod) Tor zum 24:19 dann ganz wichtig für uns.“ trd