Handball Der Bergische HC behält auch in Coburg seine blütenweiße Auswärts-Weste

Der Tabellenführer der 2. Liga schließt die Hinrunde nach dem klaren 29:22-Erfolg mit 36:2-Punkten ab.

Handball: Der Bergische HC behält auch in Coburg seine blütenweiße Auswärts-Weste
Foto: jr

Wuppertal. Ohne einen einzigen Auswärtsverlustpunkt hat der Bergische HC gestern Abend die Vorrunde in der 2. Handball-Bundesliga abgeschlossen. Durch einen am Ende klaren 29:22 (11:11)-Erfolg bei Erstliga-Mitaufsteiger HSC 2000 Coburg schraubten die Löwen ihre Auswärtsbilanz auf sagenhafte 20:0-Punkte und stehen mit insgesamt 36:2-Punkten vor dem letzten Spiel des Jahres am Dienstag in Dresden mit weiter sieben Zählern Vorsprung einsam an der Spitze.

Die ersten 30 Minuten in der Coburger Arena waren geprägt von einem sehr wechselvollen Spielverlauf und knackig zupackenden 6:0-Deckungen auf beiden Seiten. Zunächst kamen die Löwen gut aus den Startlöchern, Bogdan Criciotoiu markierte in der fünften Minute die 3:1-Führung der Gäste. Aber dann schoss der BHC den 36-jährigen Coburger Torwart-Routinier Jan Kulhanek warm. Acht Bälle - überwiegend freie Würfe aufs Tor - parierte der Tscheche bis zur Pause. Damit verdarben sich die Löwen den Lohn für ihre bessere Spielanlage. Nach einem 0:5-Lauf sah Trainer Sebastian Hinze sein Team plötzlich mit 3:6 (11.) hinten. Mitte der ersten Hälfte bekam dann auch BHC-Keeper Christopher Rudeck die ersten Bälle zu packen, bei Coburg häuften sich die technischen Fehler. Während einer Zwei-Minuten-Strafe gegen Arnor Gunnarsson drehten Linus Arnesson und Tomas Babak die Partie mit zwei Unterzahl-Treffern zur eigenen 9:8-Führung, die aber genauso schnell wieder weg war. Acht Sekunden vor der Sirene markierte Arnesson, der mit bereits drei technischen Fehlern nicht immer glücklich agierte, den 11:11-Pausenstand.

Doch nach der Pause bekamen die Gäste die Partie dann endgültig in den Griff. Zwar gestattete man Coburg beim 12:11 noch einmal eine Führung, doch danach brachten sich Gunnarsson & Co. schnell auf die Siegerstraße. Dazu trug auch Bastian Rutschmann bei, den Hinze in der 35. Minuten erstmals nach seiner Fingerverletzung wieder für Christopher Rudeck zwischen die Pfosten stellte. Unter anderem parierte Rutschmann einen Siebenmeter von Coburgs Torschützenkönig Florian Billek. So gelang dem BHC ein 5:0-Lauf zum 20:14. Später hielt Rutschmann noch einen Siebenmeter. Da war der BHC eindeutig Herr im mit 2557 Zuschauern gut gefüllten, fremden Haus.

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