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Bergischer HC schnuppert an Punkt bei den Rhein-Neckar Löwen - 23:24

Handball-Bundesliga : BHC schnuppert an Punkt bei den Rhein-Neckar Löwen

Bei der 23:24 (9:13)-Niederlage beim Spitzenteam der Rhein-Neckar Löwen macht der BHC vieles richtig, verwirft aber in der ersten Halbzeit zu viele freie Bälle, kommt dennoch mit einem sehr starken Auftritt in der zweiten Hälfte noch heran. Am Ende wird die Chance auf ein Remis nicht genutzt.

Der Bergische HC kann weiterhin beim Spitzenteam der Rhein-Neckar Löwen nichts holen, war aber ganz nah dran. Am Sonntag zeigten die Bergischen Löwen beim Meisterschaftsmitfavoriten eine hervorragende Leistung, scheiterten im ersten Durchgang aber zu häufig an RNL-Klassetorwart Andreas Palicka und vergaben in der letzten Minute noch die Chance auf den Ausgleich.

Palicka hielt vor der Pause allein fünf freie Bälle. Zählt man den Siebenmeter hinzu, den Arnor Gunnarsson gegen Nachwuchskeeper David Späth verwarf, wäre sogar eine Führung drin gewesen. So aber hieß es zur Pause 9:13. Den letzten Treffer hatte Sekunden vor der Halbzeitsirene Linus Arnesson erzielt, der bis dahin mit seinen Schüssen neben Rechtsaußen Yannick Fraatz als einziger ein gutes Rezept gegen Palicka zu haben schien. Zum Glück zeigte sich auch Christopher Rudeck in guter Form, der nach 15 Minuten Tomas Mrkva im BHC-Tor ablöste und mit seinen Paraden neben der aufmerksamen Abwehr dazu beitrug, dass der Rückstand trotz der schwachen Angriffseffektivität nicht zu groß wurde.

Nach dem Wechsel stellte der BHC einiges um, blieb in der Defensive stabil und zeigte im Angriff nun mit Lukas Stutzke im Rückraum mehr Überzeugung. Beim 15:15 war der Ausgleich wieder hergestellt, beim 20:19 nach 49 Minuten sogar eine Führung erzielt. Der Favorit wackelte, fiel aber nicht, auch weil die Gäste nun einige Chancen liegenließen. In den letzten 30 Sekunden hatte der BHC in Ballbesitz die Möglichkeit, zumindest ein 24:24 mitzunehmen, leistete sich aber einen technischen Fehler. In den letzten sieben Sekunden kamen die Bergischen dann noch einmal in Ballbesitz, doch es reichte nicht mehr.