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Bergischer HC gegen Wetzlar nach schwachem Start stabil in der Abwehr

Handball : BHC nach schwachem Start stabil in der Abwehr

Trainer Sebastian Hinze ist mit der Leistung seiner Handballer beim 21:22 gegen Erstligarivale Wetzlar größtenteils zufrieden. In der Abwehr lag der Fokus auf der 5:1-Deckungsvariante.

Die erste Niederlage in den bisherigen Vorbereitungsspielen zur Bundesliga-Saison musste der Bergische HC am Mittwoch in der Klingenhalle hinnehmen – unter Ausschluss der Öffentlichkeit stand am Ende ein 21:22 (11:12) gegen den Erstliga-Rivalen HSG Wetzlar mit den treffsicheren Kristian Björnsen (7/2) und Olle Forsell-Schefvert (4).

„Am Anfang war die Ordnung nicht da, und wir haben zu viele Tore durchs gegnerische Tempospiel kassiert. Danach war ich aber einverstanden“, sagte Sebastian Hinze, der wie zuletzt auf die angeschlagenen Christopher Rudeck, Csaba Szücs und Daniel Fontaine verzichten musste. Dazu fiel auch Arnor Gunnarsson aus.

Hinze hatte den Fokus darauf gelegt, die 5:1-Deckungsvariante unter Wettkampfbedingungen zu testen. Der BHC-Trainer erlebte eine schwache Anfangsphase seines Teams, das sich mit 1:7 in Rückstand sah. In der 15. Minute nahm Hinze seine erste Auszeit, zwei weitere sollten auf der Zielgeraden der Partie folgen. Bis zur Pause korrigierten die anfangs zu passiven Löwen den Fehlstart, glichen beim 10:10 erstmals aus und blieben fortan stets auf Augenhöhe, ohne jedoch selbst ein einziges Mal in Führung gehen zu können.

War es zunächst Till Klimpke, der auf HSG-Seite ein guter Rückhalt war, so hatte BHC-Schlussmann Tomas Mrkva später mit sehenswerten Paraden Anteil daran, dass seine Mannschaft voll dabei war. Besonders in der Abwehr, wo Lukas Stutzke einen super Job verrichtete, hingegen hakte es im Angriff bei den Abschlüssen aus dem Rückraum. „Da war unsere Quote nicht gut“, so Hinze.

BHC: Mrkva, Klama; Darj (5), Boomhouwer (4), Stutzke (4), Arnesson (2), Babak (2), Damm (1), Fraatz (1), Nikolaisen (1), Schmidt (1), Gunnarsson, Gubrod, Majdzinski, Leppich, Weck

Zwei Spiele
in zwei Tagen

Zum Wochenende hin erfährt die Belastung einen Höhepunkt, wenn die Teilnahme am Spielo-Cup ansteht. Am Freitag ist GWD Minden ab 17 Uhr der erste Gegner, um 19 Uhr stehen sich der Tus N-Lübbecke und SC Leipzig gegenüber. Verlierer (17 Uhr) und Gewinner (19 Uhr) bestreiten am Samstag in der Lübbecker Merkur-Arena die Finalspiele. Die Veranstaltung findet ohne Zuschauer statt, die Spiele überträgt Sportdeutschland.tv live. Sebastian Hinze wird inklusive des Wetzlar-Spiels die Belastung gut steuern, dann finden auch Tom Bergner und Ragnar Johannsson wieder Berücksichtigung. jk

(jk)