Handball-Bundesliga Beim Bergischen HC schrillen die Alarmglocken

Wuppertal · Beim 26:29 gegen Hannover zeigt der Handball-Bundesligist über 45 Minuten eine gute Leistung, verspielt dann aber erneut eine Führung und geht zum sechsten mal in Folge leer aus. Wieder geht es auf Ursachensuche.

 Leere Blicke beim BHC  nach einer erneut ernüchternden Schlussphase – hier Tobias Schmitz,  Lukas Stutzke und Frederik Ladefoged (v.l.).

Leere Blicke beim BHC  nach einer erneut ernüchternden Schlussphase – hier Tobias Schmitz,  Lukas Stutzke und Frederik Ladefoged (v.l.).

Foto: JA/Andreas Fischer

Enttäuschung, ratlose Gesichter: Der Frust bei Handball-Bundesligist Bergischer HC saß am Samstag Abend nach der 26:29 (14:12)-Niederlage gegen Hannover tief. Wie schon zuvor in diesem Jahr gegen Kiel und in Melsungen hatte die Mannschaft gegen einen guten Gegner das Spiel in den letzten zehn Minuten völlig aus der Hand gegeben und stand am Ende wieder mit leeren Händen da. Jahresübergreifend war es die sechste Niederlage in Folge für die Löwen, die nur dank der parallelen Niederlagen der Konkurrenten Eisenach und Balingen noch auf Platz 16 – dem ersten Nichtabstiegsplatz – stehen. Doch die Alarmglocken schrillen, auch wenn die Leistung „50 Minuten lang gut bis sehr gut“ war, wie Geschäftsführer Jörg Föste urteilte. Aber über das Manko in den letzten 15 Minuten kann inzwischen niemand mehr hinwegsehen. Auch die 2439 Zuschauer konnten der Mannschaft, die nach 45 Minuten noch mit 21:18 führte, mit ihrer erneut hervorragenden Unterstützung nicht mehr helfen.