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Wuppertaler SV zeigt in Unterzahl Bemühen, aber zu wenig Glaube

Fußball-Regionalliga : WSV zeigt in Unterzahl Bemühen, aber wenig Glaube

Nach dem 0:3 gegen Düsseldorf wartet mit Fortuna Köln am Samstag schon der nächste Brocken.

„Bisher war es ein vernünftiger Saisonstart, jetzt ist es nur noch ein mittelmäßiger“, kommentierte Trainer Alexander Voigt am Mittwochabend nach der 0:3-Niederliga gegen die U23 von Fortuna Düsseldorf. Er zeigte sich nicht einverstanden mit dem Auftritt seiner Mannschaft, auch wenn die Umstände nach der Roten Karte gegen Mittelfeldspieler Yannick Geisler und dem Elfmetergegentreffer bereits nach vier Minuten äußerst ungünstig gewesen waren. Ja, die Mannschaft habe auch eigene Chancen gehabt und wer weiß, was passiert wäre, wenn bei den Pfostentreffern von Marwin Strudtrucker und Kevin Pires kurz vor der Pause Tore gefallen wären. Vielleicht wäre das Spiel gegen die seriös und robust auftretenden Düsseldorfer dann anders gelaufen, so Voigt, dem sein Gegenüber, Fortuna-Coach Nico Michaty bescheinigte, ein paar gute Zocker im Team zu haben.“ Voigt waren das aber zu viele Wenns und Abers: „Wir haben uns das selbst eingebrockt (gemeint war die Szene vor dem 0:1, als Torwart Lübcke Mitspieler Geisler mit einem kurzen Abspiel im Strafraum in Bedrängnis brachte) und dann muss sich die Mannschaft auch in Unterzahl anders zeigen, muss mutiger auftreten“, monierte er.

Das wird auch am Samstag beim Tabellenführer Fortuna Köln (14 Uhr) nötig sein, wobei von den Verletzten, so Voigt,  noch niemand zurückkehren werde und mit Geisler nun noch ein weiterer wichtiger Spieler fehlt. Vom am Dienstag verpflichteten Stürmer Marco Königs könne man noch keine Wunderdinge erwarten, nachdem er erst eine Woche im Training sei. Immerhin hatte Königs nicht nur wegen seiner 1,89 m nach seiner Einwechslung nach der Pause  schon viel Präsenz gezeigt. Er ist ein super Typ und bringt dadurch, dass er sehr robust ist, einen anderen Spielstil mit“, meinte Mittelstürmer Gianluca Marzullo, der in Hälfte zwei mit Königs auf dem Platz stand.

Größe hat der WSV ansonsten wenig zu bieten, was sich auch beim 0:2 nach einem Eckball bemerkbar machte, auch wenn Voigt meinte. „Man kann auch als kleinerer Spieler den Gegner wirkungsvoll stören.“ Gegen Köln, das nach drei Siegen aus drei Spielen am Samstag klarer Favorit ist, wird der WSV wieder mit viel Größe beim Gegner rechnen müssen. Die Stürmer Mike Owusu und Francis Ubabuike messen beide an die 1,90 m, Jannik Löhden, der am Mittwoch beim 3:1  gegen Homberg nach einem Standard das vorentscheidende 2:1 erzielt hatte, ist sogar 2,01 m. Vom Spiel berichten wir auch live im Internet unter

wz.de/liveticker