1. Sport
  2. Fußball
  3. Wuppertaler SV

Wuppertaler SV lässt die komplette Mannschaft auf Corona testen

Fußball-Regionalliga : WSV lässt die Mannschaft erneut auf Corona testen

Ziel des Fußball-Regionalligisten ist es, am kommenden Samstag in Köln wieder spielen zu dürfen.

Nur zuschauen konnte der Wuppertaler SV am Samstag, wie sich die untere Tabellen-Region in der Fußball-Regionalliga immer weiter zusammenzieht. Durch den Sieg von Straelen gegen Lotte rutschten die Wuppertaler um einen weiteren Rang auf Platz 15 ab. Und ob sie am kommenden Samstag gegen eben jenen FC spielen können, ist offen. Die Coronatest-Ergebnisse für die beiden Spieler, die am Freitag Symptome gezeigt hatten, woraufhin die Samstagspartie gegen Aachen, wie berichtet,  abgesagt worden war, lagen am Sonntag noch nicht vor. Sie sollen sofort dem Gesundheitsamt vorgelegt werden, das über weitere Maßnahmen zu befinden hat.

Um auch selbst aktiv zu werden, will der WSV das übrige Team am Montag auf Corona testen lassen. „Der Zeitpunkt ist bewusst gewählt, denn der  letzte Kontakt mit den zwei Verdachtsfällen war  am Donnerstag gewesen. Unser Ziel ist es, am Dienstag wieder zu trainieren zu können, so dass wir am Samstag darauf wie geplant die Partie gegen Köln bestreiten können“, so der Sportliche Leiter Stephan Küsters.

Er hatte sich den nächsten Gegner am Samstag bei dessen 1:3-Niederlage  gegen den VfB Homberg angeschaut. Dem ehemaligen Schlusslicht aus Duisburg war dadurch nach dem 2:1 gegen den WSV vor einer Woche der zweite Sieg in der englischen Woche gelungen. „Wir haben sie aufgebaut, die haben richtig gut gespielt“, berichtete Stephan Küsters süßsauer, hatte allerdings auch eine „unterirdische Leistung“ der jungen Geißböcke erkannt. „Die werden mit Sicherheit nicht noch einmal so auftreten“, meinte er im Hinblick auf das eigene Spiel gegen den FC.

Seine Leistung gegen den WSV beim 2:1-Sieg unter der Woche bestätigte auch der FC Wegberg-Beeck, der beim Tabellen-Vierten Fortuna Düsseldorf II ein 0:0 holte und zum sechsten Mal in Folge ungeschlagen blieb. „Für uns ist das allerdings kein Trost“, meinte Stephan Küsters, der nur auf das eigene Team und dessen Leistung schauen möchte.  Immerhin gab das freie Wochenende etwas Zeit, die Verletzungen von Gianluca Marzullo (umgeknickt, aber nichts gerissen) und Marwin Studtrucker (Leiste) zu behandeln. Doch auch das ist für den WSV derzeit nur ein geringer Trost. gh