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Wuppertaler SV hat die Pause gut genutzt und ist auf Köln vorbereitet

Fußball-Regionalliga : WSV hat die Pause gut genutzt und ist auf Fortuna Köln vorbereitet

Ob am Sonntag gegen den Tabellen-Dritten gespielt werden kann, ist noch fraglich. Kevin Hagemann muss Training mit muskulären Problemen abbrechen.

Ob der Wuppertaler SV am Sonntag nach zweiwöchiger Pause mit zwei Spielausfällen wieder ins Geschehen der Fußball-Regionalliga-West eingreifen kann, darüber wird es erst an diesem Freitag Aufschlüsse geben, wenn um 9 Uhr eine Platzkommission den vom Regen aufgeweichten Rasen im Stadion am Zoo begutachtet.

„Wir nehmen es, wie es kommt“, sagt Trainer Björn Mehnert. „Vorerst bereiten wir uns auf Fortuna Köln am Sonntag vor, wenn die Entscheidung fallen sollte, dass die Partie ausfällt, schalten wir sofort auf Fortuna Düsseldorf für kommenden Mittwoch um.“ Nachdem er am Dienstag und Mittwoch mit jeweils zwei täglichen Einheiten die Intensität deutlich angezogen habe, fuhr er das Pensum am Donnerstag zurück, damit das Team am Sonntag auf den Punkt fit ist.

Da Kevin Pytlik, Lars Holtkamp, Furkan Tasdemir und Isaak Akritidis nach Verletzungsproblemen ins Training zurückgekehrt sind, bieten sich Mehnert auch personell noch mehr Möglichkeiten. Für Zugang Kevin Hagemann könnte es allerdings eng werden, sollte am Sonntag gespielt werden. Schon nach 20 Minuten musste er am Dienstag die zweite Trainingseinheit abbrechen. „Er hat Schmerzen am Hüftbeugeransatz. Da stehen noch Untersuchungen aus, um abzuklären, wie schwerwiegend das ist“, so Mehnert. Auch ohne Hagemann sowie Beyhan Ametov, Tolga Cokkosan und Daniel Grebe, die ihre Verletzungsprobleme nicht ganz behoben haben, konnte Mehnert am Mittwoch im Training erstmals wieder elf gegen elf spielen lassen, wobei Scout Gaetano Manno mitwirkte.

Mehnert fühlt sein Team in jedem Fall gut vorbereitet. Man habe die Zeit genutzt, auch noch einmal ein paar zusätzliche Körner für die beiden englischen Wochen zu sammeln, die der Mannschaft durch die Nachholspiele in Düsseldorf und gegen Aachen nun bevorstehen. Nach den zwei Auftaktsiegen im Jahr 2021 hätte man den Schwung zwar auch gern direkt in die nächsten Partien getragen, habe aber so versucht, Vorteile, die sich aus den Spielabsagen ergaben, zu nutzen. Heißt: Die acht neuen noch besser zu integrieren und auch die verbliebenen Spieler weiter zu stärken. „Die haben es ebenfalls hervorragend gemacht“, hob Mehnert nicht nur die Leistung von Kapitän Tjorben Uphoff in seiner neuen Mittelfeldrolle hervor. Er lobt auch Innenverteidiger Noah Salau („er hat in der Kürze der Zeit einen deutlichen Entwicklungsschritt gemacht, und ich sehe sogar noch mehr Potenzial in ihm“) oder Stürmer Marco Königs. Viele Notwendigkeiten, etwas zu ändern, hätte er gegen Fortuna Köln nicht.

Auch der Tabellendritte hat seine beiden Auftaktspiele im Jahr 2021 gewonnen (3:0 gegen Bergisch Gladbach und 2:0 in Straelen) und zuletzt für zehn Tage auf Eis gelegen. In diesem Fall wegen Corona-Quarantäne. Trotz der Abgabe von Lars Bender zum WSV und von Innenverteidiger Franko Uzelac (Aachen) ist die Mannschaft im Winter nicht schwächer geworden. In der Innenverteidigung bildet nun der von Viktoria Köln gekommene Dominik Lanius mit 1,95 m mit Jannik Löhden (2,01 m) ein Bollwerk. Über das Ergebnis der Platzkommission am Freitag informieren wir aktuell im Internet unter wz.de/wuppertal. Sollte gespielt werden, sind wir am Sonntag ab 14 Uhr im Liveticker dabei.

wz.de/liveticker