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Wuppertaler SV hat den Dauerkartenverkauf wieder aufgenommen

Fußball-Regionalliga : WSV verkauft wieder Dauerkarten

Gegen Düsseldorf können am Mittwoch voraussichtlich bis zu 1020 Zuschauer ins Stadion am Zoo kommen. Das sieht das abgestimmte Hygienekonzept des WSV vor, das vorerst nur von Dauerkarteninhabern ausgeht.

Mit drei Punkten in Lippstadt hätte der WSV einen Traumstart perfekt und viel Werbung für das nächste Heimspiel gegen Düsseldorfs Zweitvertretung machen können. Doch auch so hoffen die Wuppertaler für kommenden Mittwoch auf einen größeren Zuschauerzuspruch als am ersten Spieltag gegen Ahlen, als nur 300 Zuschauer erlaubt gewesen waren. Nach der Ankündigung der Düsseldorfer Staatskanzlei vom Freitag, dass die 300er-Grenze für Sportveranstaltungen mit der nächsten Novelle der Corona-Schutzverordnung ab kommenden Dienstag fallen werde, hat der WSV am Samstag den Dauerkartenverkauf wieder aufgenommen.

„Wir hatten noch eine ganze Reihe Vorbestellungen, die wir jetzt zuerst bearbeiten“, sagte Vorstand Thomas Richter, der in Lippstadt neben Ankersponsor Friedhelm Runge von der schmucken, kleinen Tribüne aus das 2:2 seiner Mannschaft verfolgte. Zur umstrittenen Gelb-Entscheidung des ansonsten unstrittig hervorragend leitenden Schiedsrichters Kampka wollte er sich nicht äußern.

„Für mich war das Ding gegen Marwin, so wie der Torwart rausgeht und foult, eine klare Rote Karte, auch wenn das Regelwerk wohl etwas anderes sagt. So müssen wir mit dem Remis leben, haben aber vier Punkte nach zwei Spielen und auch heute wieder ein ordentliches Spiel abgeliefert. Von daher ist alles gut, jetzt müssen wir gegen Düsseldorf nachlegen“, meinte Yannick Geisler, der im Mittelfeld erneut eine gute Partie ablieferte.

Das mit dem Sport- und dem Gesundheitsamt abgestimmte Hygienekonzept sieht übrigens bis zu 1020 Zuschauer im Stadion am Zoo vor. Ob die am Mittwoch (Anpfiff 19.30 Uhr) schon erreicht werden, hängt sicher davon ab, wie der Dauerkartenverkauf läuft. Bisher sieht das Konzept lediglich die Zulassung für Dauerkarteninhaber vor. Ob und wann sich daran etwas ändert, ließ Thomas Richter noch offen.  gh/mkp