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Wuppertaler SV erreicht ohne Mühe das Achtelfinale

Fußball-Niederrheinpokal : WSV erreicht ohne Mühe das Achtelfinale

Beim 2:0 gegen Bezirksligist Viktoria Goch treffen Sarpei und Schweers. 274 Zuschauer verfolgen die Partie im Stadion am Zoo.

Als zweite Mannschaft nach Drittligist MSV Duisburg hat Titelverteidiger Wuppertaler SV am Mittwochabend das Achtelfinale im Fußball-Niederrheinpokal erreicht. Gegen den Bezirksligisten Viktoria Goch wurde der Viertligst im heimischen Stadion am Zoo seiner Favoritenrolle problemlos gerecht und gewann mit 2:0.

Wie angekündigt, hatte Trainer Björn Mehnert nach dem ebenso berauschenden wie kräfteraubenden Regionalliga-Spiel gegen Alemannia Aachen einige Stammkräfte geschont. Aus der Startaufstellung gegen Aachen begannen mit Kevin Pires, Durim Berisha, Lion Schweers und Kingsley Sarpei „nur“ vier Spieler. Dennoch konnte Mehnert eine schlagkräftige Truppe stellen, denn Akteure wie Jannis Kübler, Roman Prokoph, Phillip Aboagye und Dominik Bilogrevic sind viel mehr als nur Ersatz und haben das auch in der Regionalliga schon oft bewiesen. Dazu gab er Torwart Payam Safarpour-Malekabad, der bisher nur im Pokal zum Einsatz gekommen war und Isaak Akritidis, der auch aufgrund von Verletzungen bisher kaum gespielt hatte, die Gelegenheit, mehr Praxis zu sammeln.

274 Zuschauer verfolgten bei kühlen Temperaturen die Partie im Stadion und sahen, wie der WSV nur anfangs einmal in Gefahr geriet, als Torwart Safarpour-Malekabad ein Fehlpass unterlief, den er mit einer Parade aber gleich wieder gut machte. Danach nahm die Partie ihren erwarteten Lauf. Schon nach zehn Minuten erzielte Kingsley Sarpei die Führung, wobei ein Platzfehler bei seinem eher harmlos scheinenden Abschluss mithalf. Goch mauerte nicht und so ergaben sich für den WSV immer wieder Räume, in die er stieß. Das 2:0 durch Lion Schweers fiel aber nach einer Standardsituation per Kopf. Schweers hatte auch beim 5:0 gegen Aachen auf gleiche Art zum 2:0 getroffen. Sarpei musste dann allerdings nach 36 Minuten humpelnd vom Feld. An der Überlegenheit des WSV änderte sich auch nach dem Wechsel nichts, weitere Tore fielen allerdings gegen den starken Gästetorhüter nicht. Die nächste Pokalrunde findet erst nächstes Jahr statt, das nächste Ligaspiel steht schon am Samstag bei der U23 von Borussia Mönchengladbach vor der Tür. 

WSV: Safarpour-Malekabad - Montag, Berisha (82. Hanke), Schweers, Akritidis - Bilogrevic (82. Juracsik), Pires (46. Saric), Kübler, Aboagye - Sarpei (37. Fensky) Prokoph (75. Königs).