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Wuppertaler SV: WSV verliert in Aachen

Wuppertaler SV : WSV verliert in Aachen

Nach 90 Spielminuten stand es 1:0 für Alemannia Aachen.

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Aachen. Fußball-Regionalligst Wuppertaler SV hat seine erste Niederlage nach der Winterpause einstecken müssen. Vor 6500 Zuschauern am großen Aachener Tivoli, davon rund 1000 aus Wuppertal, unterlag der WSV am Samstag der heimischen Alemannia in einem Kampfspiel mit 0:1 (0:0). Nach 13 Toren in den ersten drei Spielen blieben die Wuppertaler zum zweiten Mal hintereinander torlos und fielen in der Tabelle von Platz vier auf sieben zurück..

Es war nicht der große Fußball wie beim 2:2 im Hinspiel, aber von der ersten Minute an eine sehr intensive und giftig geführte Partie. Aachen, zuletzt mit 0:4 in Bonn unterlegen, spielte sehr schnell und entschlossen und suchte gleich den Weg nach vorne, doch die WSV-Abwehr stand erneut sehr aufmerksam. War einer doch einmal überspielt, war schon der nächste da. Die Wuppertaler versuchten zwar nach Balleroberung immer wieder in den Gegenangriff zu kommen, blieben dabei aber meist in Ansätzen stecken. Eine Änderung gegenüber dem 0:0 gegen Verl vom vergangenen Samstag hatte es nur auf einer Position gegeben. Links in der Viererkette spielte wieder Niklas Heidemann, der seine Gelb-Sperre abgesessen hatte. Dafür blieb Routinier Davide Leikauf, der nach langer Verletzung noch Nachholbedarf hat, zunächst wieder draußen. Kevin Hagemann fehlte erneut verletzt.

Die beste Aachener Chance der ersten Hälfte vergab Mittelstürmer Philipp Gödde nach 40 Minuten, als er nach einer Ecke aus zehn Metern neben das Tor köpfte. Kurz darauf hatte dann der WSV seine beste Offensivszene. Bis dahin war er hauptsächlich nach Standards gefährlich gewesen. Jetzt brachte Yordi Teijsse eine Flanke scharf nach innen, und Jan Holldack setzte den zunächst abgewehrten Ball aus 18 Metern mit großer Wucht an den Pfosten. Von dort prallte er Andi Ivan vor die Füße, der aber nicht schnell genug reagieren konnte, um ihn aufs Tor zu platzieren.

Nach dem Wechsel wurden die Aachener Angriffe dann noch schneller und zielstriebiger. Der WSV geriet kurzzeitig ins Schwimmen. Nach 53 Minuten konnte WSV-Torwart Sebastian Wickl einen Schuss aus 12 Metern von Meik Kühnel noch mit einem Reflex neben das Tor lenken, zwei Minuten später war er aber machtlos. Aachen griff schnell über rechts an und spielte dann nach links herüber, wo Joy-Lance Mickels frei war und aus 12 Metern einschieße konnte. Meik Kühnel verfehlte das WSV-Tor kurz darauf mit einem tollen Freistoß aus 22 Metern nur knapp.

Erst danach konnte der WSV sich wieder befreien, musste aber ab der 69. Minute ohne Andi Ivan auskommen, der von Ex-WSVer Dominik Ernst mit dem Ball aus nächster Nähe am Kopf getroffen worden war. Für ihn kam Silvio Pagano, der nach Verletzungspause sein erstes Pflichtspiel in diesem Jahr bestritt.

Auch wenn Aachen bis dahin die bessere Mannschaft gewesen war, suchte der WSV nun mit viel Willen seine Chance auf den Ausgleich. Und sie kam. Nach tollem Pass des eingewechselten Tim Bodenröder in den Lauf von Jan Holldack, kam der aus zwölf Metern zum Schuss scheiterte aber am herausgeeilten Torwart Mark Depta. Nun geriet auch Aachen zeitweise ins Schwimmen. WSV-Abwehrrecke Peter Schmetz war nun ständig in vorderster Front zu finden. Es wurde ein offener Schlagabtausch. Doch der Ausgleich gelang dem WSV nicht mehr.