Regionalliga West WSV - TV Herkenrath: Die Stimmen nach dem Spiel

Nach dem Meisterschafts-Auftakt des WSV gegen den TV Herkenrath haben unsere Reporter mit WSV-Keeper Sebastian Wickl und Torschütze Christopher Kramer gesprochen. Auch Enes Topal und WSV-Verteidiger Dennis Malura kommen zu Wort.

 3:1 gewinnt der WSV gegen Herkenrath am Samstag im Stadion am Tor - zweifacher Torschütze dabei ist Christopher Kramer.

3:1 gewinnt der WSV gegen Herkenrath am Samstag im Stadion am Tor - zweifacher Torschütze dabei ist Christopher Kramer.

Foto: Andreas Fischer,Wuppertal

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Sebastian Wickl: Obwohl die Temperaturen etwas runter gegangen sind, war das gegen Herkenrath ein heißer Tanz. Wir hatten aber vorher gewusst, was auf uns zukommt. aber auch der Gegner war auf unsere Spielweise sehr gut eingestellt. Als Aufsteiger muss man sich das auch erst einmal trauen, hier so auf zu treten. Wobei wir in der ersten Halbzeit nicht das gezeigt, was wir spielen können und wollen. Im Endeffekt zählt nur der Sieg. Das ist zwar immer eklig, zum Auftakt einen Aufsteiger zu Gast zu haben. In der vergangenen Saison hatten wir das mit Bonn auch, haben uns kurz vor Schluss noch das 1:1 eingefangen. Deshalb sind wir glücklich, dass die drei Punkte hier bleiben.

Rückkehrer Dennis Malura stand erwartungsgemäß neben Tjorben Uphoff in der Innenverteidigung und bewies mit großer Routine seinen Wert. Das spiegelte auch seine Äußerung nach der Partie: „Es gibt keinen Grund, jetzt euphorisch zu werden. Für uns war wichtig, dass wir den Auftakt gewinnen. Wir haben sicher heute nicht den besten Fusball gespielt, jetzt zählen aber erst einmal nur die drei Punkte. Durch meine Erfahrung weiß ich natürlich, was auf dem Platz angebracht ist. Deswegen war es notwendig, 2-3 den Mund aufzumachen und die Jungs aufzuwecken und dann war die zweite Halbzeit ja auch besser. Für Sonntag bin ich ehrlich: Klar ist die Vorfreude da, aber die Vorfreude war auch vor dem Spiel heute groß. Ich weiß genau, was mich in Essen erwarten wird, aber das geht mir am Arsch vorbei.

Torjäger Christopher Kramer zollte auch dem Gegner Respekt: „Die Freude ist groß. Auch wenn es „nur“ ein Aufsteiger war, hat man in der ersten Halbzeit gesehen, dass es echt schwierig war. Herkenrath war aggressiv in den Zweikämpfen und hat es echt gut gemacht. Natürlich habe ich mir auch vorgenommen, wieder Tore zu schießen und der Mannschaft zu helfen. Das und drei Punkte haben heute gut geklappt, deswegen können wir zufrieden sein. Wir hatten natürlich auch heute mit den Temperaturen richtig zu kämpfen, die letzten Tage waren aber noch extremer, da ging wenig. Vielleicht haben wir uns auch deswegen in der ersten Hälfte schwergetan. Man darf aber auch nicht vergessen, dass wir einige neue Spieler in der Mannschaft haben. In der Meisterschaft ist es dann halt doch nochmal was anderes wie in Freundschaftsspielen. Die Vorfreude auf Essen ist groß, ich habe mich schon beim Spielplan sichten gefreut, dass wir wieder am zweiten Spieltag dort spielen. Solche Derbys machen die Emotionen im Fußball aus, schön wäre es natürlich, wenn wir 34 Derbys hätten (lacht) Jetzt schalten wir zwei Tage ab und regenerieren und bereiten uns dann ab Dienstag richtig auf Essen vor.

Enes Topal: Vor allem freue ich mich über die drei Punkte. Dass ich das 2:0 vorbereiten konnte, ist umso schöner. Dann das 3:0 nachgelegt, da ist es unglücklich, dass wir das Gegentor kassieren. Im Großen und Ganzen geht der Sieg aber klar in Ordnung. Und jetzt freuen wir uns auf RWE.

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