WSV-Stürmer Marzullo selbstkritisch: Am Trainer kann es nicht liegen

Fußball : Marzullo: Am Trainer kann es nicht liegen

Angeschlagener WSV-Stürmer gibt sich selbstkritisch.

Die Krücken hat WSV-Mittelstürmer Gianluca Marzullo am Montag zwar wieder weggelegt, so richtig auftreten kann der mit acht Saisontreffern beste Schütze des Fußball-Regionalligisten aber immer noch nicht. Wie berichtet, hatte er am Samstag beim 0:3 gegen Düsseldorfs U 23 kurz vor Schluss einen Tritt in die Achillessehne bekommen, so dass der Fuß zunächst ganz taub war. „Der hat auch den Nerv gut getroffen, die Diagnose lautet Achillessehnenprellung, zuerst habe ich sogar noch Schlimmeres befürchtet“, sagt der 28-Jährige, der nun von Tag zu Tag schauen muss, wann er wieder ins Training einsteigen kann und ob es für das Aachen-Spiel am Samstag reicht. Dass die Mannschaft da einiges gutzumachen hat, ist ihm klar. „Das war desolat am Samstag, so selbstkritisch muss man sein. Wir müssen begreifen, dass Abstiegskampf auch etwas mit Kampf zu tun hat“, so Marzullo. Natürlich habe man eine junge Mannschaft, aber der Lernprozess müsse irgendwann kommen, und auch die wenigen Leitwölfe müssten sich stetig hinterfragen, warum man zu selten eine Leistung wie etwa gegen Essen abgerufen habe. Nach drei Trainerwechseln in der Saison inklusive der Interimszeit unter Sportdirektor Karsten Hutwelker könne man aber eines sagen: „Irgendwie passiert auf dem Platz immer das Gleiche. Das kann nicht am Trainer liegen.“

Auffällig aus seiner Sicht: „Immer wenn ein paar Zuschauer da sind, haben wir ja schon gezeigt, dass wir es können.“ Zumindest dieser Reiz sollte am Tivoli da sein.

WSV Logo aktuell. Foto: wsv
(gh)