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WSV plant nicht mehr mit Gencal und verlängert mit Akritidis

Wuppertaler SV : WSV gibt Gencal frei, verlängert mit Akritidis

Dienstag Gespräch mit dem Gesundheitsamt zu Regularien für das Bochum-Spiel.

Mit 18 Feldspielern war der WSV am vergangenen Samstag nach Kassel zum Testspiel (0:4) gereist, obwohl der Kader zumindest offiziell aktuell 22 Akteure umfasst. Bei Abwehrchef Christopher Schorch hofft man weiterhin, dass er nach seiner Hand-Operation bald zumindest ins Training einsteigen kann. Mit dem zuletzt erkälteten Kevin Pytlik fehlte im Test gegen die Hessen ein weiterer zentraler Abwehrmann, so dass Noah Salau dort durchspielen musste - in den ersten 60 Minuten neben Zugang Durim Berisha, in den letzten 45 Minuten neben Nachwuchsmann Matyas Juraczik.

Mit zwei Spielern plant der WSV dagegen nicht mehr. Neben Furkan Tasdemir, vor einem Jahr aus der eigenen U 19 gekommen, ist das Außenstürmer Burak Gencal. Dem Ex-Bonner, der in der Winterpause gekommen und mit einem Eineinhalb-Jahres-Vertag ausgestattet worden war, hat der Sportliche Leiter Stephan Küsters nahegelegt, sich einen neuen Verein zu suchen. Selbstverständlich trainiere Gencal aber weiter mit. In den ersten Spielen nach dem Winter hatte der 26-Jährige wichtige Tore erzielt, war aber später kaum noch zum Zuge gekommen.

Verlängert haben die Wuppertaler dagegen vorzeitig mit Eigengewächs Isaak Akritidis. Der 19-Jährige, der bereits als B-Jugendlicher einen Drei-Jahresvertrag für die erste Mannschaft erhalten hatte, wurde jetzt für ein weiteres Jahr bis 2023 an den Verein gebunden. „Wir sehen in ihm sehr viel Potenzial. Mit seinem Tempo wird er uns weiterhelfen können“, so der sportliche Leiter Stephan Küsters über den offensiven Mittelfeldspieler. Küsters: „Wir wollen ihn bei seiner Entwicklung unterstützen.“ Akritidis, der in der vergangenen Saison noch A-Jugendlicher gewesen war und in den ersten Spielen auch in der U 19 eingesetzt worden war, hat bereits 19 Einsätze in der Regionalliga gehabt. Genau wie Kevin Pytlik war er am Montag wieder im Training, könnte ebenso wie Kevin Pytlik eventuell im Test am Dienstag beim TSV Steinbach-Haiger wieder auflaufen. Sowohl Stephan Küsters als auch Trainer Björn Mehnert haben dann eine klare Steigerung gegenüber dem Kassel-Spiel gefordert. Wir berichten ab 18.30 Uhr live im Internet unter

wz.de/liveticker

Vorverkauf für Bochum-Spiel
noch nicht gestartet

Unterdessen machen die steigenden Corona-Inzidenzzahlen dem WSV große Sorgen. Schließlich wird von der Inzidenzstufe - die steigt bereits in Wuppertal - abhängen, wie viele Karten man verkaufen kann und unter welchen Vorkehrungen. Bevor man da - im Gespräch mit dem Gesundheitsamt und auch mit Gegner Bochum - keine verlässlichen Aussagen habe, könne man den Vorverkauf noch nicht starten, heißt es. Nach einem Treffen mit Vertretern des Gesundheitsamts an diesem Dienstag hoffe man, schon mal in abgespeckter Version beginnen zu können. Vorstand Jochen Leonhardt: „Wir merken, dass das Interesse sehr groß ist, gerade auch bei unseren Dauerkarteninhabern.“ Für diese - in der Vorsaison waren es rund 600 gewesen - hat der WSV bereits den Vorverkauf für neue Dauerkarten gestartet und ihnen in diesem Zuge auch ein Vorkaufsrecht für den Pokal versprochen.