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WSV muss seine Abwehr gegen die U 23 der Fortuna umbauen

WSV muss seine Abwehr gegen die U 23 der Fortuna umbauen

Sonntag (Anstoß 14 Uhr) findet das letzte Heimspiel des Jahres statt.

Wuppertal. Am Sonntag (Anstoß 14 Uhr) erwartet der Wuppertaler SV die U 23 von Fortuna Düsseldorf zum letzten Heimspiel des Jahres im Stadion am Zoo. Nach der in der Höhe unglücklichen 1:5-Niederlage beim Spitzenreiter Viktoria Köln will und muss Trainer Stefan Vollmerhausen sein Team umbauen. Peter Schmetz fehlt wegen der fünften gelben Karte, mit Babacar M’Bengue, der Rückenprobleme hat, ist ein zweiter Innenverteidiger nicht einsatzbereit. Wer neben Tristan Duschke im Abwehrzentrum spielt, lässt Vollmerhausen noch offen, benennt aber mit Kai Schwertfeger und Noah Salau zwei „vertrauenswürdige Kandidaten“ als Stellvertreter auf dieser Position.

Für die Spieler des WSV ist es nicht allein aufgrund der kalten Temperaturen und der schwierig zu bespielenden Trainingsplätze eine eher ungemütliche Trainingswoche. Bei der Analyse der deutlichen Niederlage in Köln hat sich der WSV-Coach über einige zweifelhafte Pfiffe des Unparteiischen geärgert, aber auch über eine gewisse Sorglosigkeit entdeckt, mit der einige seiner Spieler in die Partie gegangen sind. „Es kann nicht sein, dass wir permanent sehr früh in Rückstand geraten. Mir hat nicht gefallen, wie unsere Mittelfeldspieler gegen den Ball angelaufen sind. In dieser Konstellation werden wir jedenfalls gegen die Fortuna nicht ins Spiel gehen“, kündigte Vollmerhausen weitere Veränderungen in der Startformation an. Torhüter Sebastian Wickl, der in Köln nach einem Zusammenprall mit dem Pfosten vorzeitig vom Platz musste, wird am Sonntag aber wieder dabei sein.

In der Hinrunde hatte die U 23 der Fortuna den Wuppertaler SV beim 2:2 am Rande einer Niederlage. 75 Minuten war die Fortuna das bessere Team, dann holte der WSV noch einen 0:2-Rückstand auf. Ohnehin haben die Düsseldorfer bisher ihre besten Spiele gegen Vereine aus dem oberen Tabellendrittel absolviert. Zuletzt gab es einen 3:0-Erfolg in Bonn. „Von der Qualität her sollte diese Mannschaft nichts mit dem Abstiegskampf in der Regionalliga zu tun haben“, sagt Stefan Vollmerhausen.