WSV legt Einspruch ein

Der Wuppertaler SV möchte die Wertung des Spiels am Dienstagabend nicht akzeptieren.

Der Wuppertaler SV hat am Mittwoch beim Fußballverband Niederrhein Einspruch gegen die Wertung des am Abend zuvor bei der U 23 von Rot-Weiß Oberhausen mit 2:3 verlorenen Spiels eingelegt. Das bestätigte WSV-Sportvorstand Achim Weber gegenüber der WZ.

Grund ist der Einsatz des 26-jährigen Gökhan Gümüssu, der für RWO zwei Tore erzielte und zwei Tage zuvor noch in der Regionalliga-Mannschaft gespielt hat. Nach WSV-Ansicht sind die Statuten des DFB in dieser Hinsicht klar. Für Ü 23-Spieler gebe es eine zweitägige Schutzsperre. Das habe nichts mit einer 48-Stunden-Klausel zu tun, auf die sich Oberhausen noch am Spielabend berufen hatte.

Ähnlich hatte sich auch der Fußballausschuss-Vorsitzende des Verbands, Wolfgang Jades, am Mittwoch dem Reviersport gegenüber geäußert. Sollten dem WSV die Punkte nachträglich am Grünen Tisch zuerkannt werden, würde der Rückstand auf Tabellenführer Velbert fünf Spietage vor Saisonende nur noch vier statt sieben Punkte betragen. Weber: "Das behalten wir im Hinterkopf und werden nach wie vor versuchen, alle Punkte zu holen, um unsere Chance zu wahren." Die Leistung vom Dienstag, als der WSV eine 2:0-Führung verspielt hatte, nannte er dennoch "in den letzten 60 Minuten indiskutabel".