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WSV hat Plan-Daten noch nicht abgegeben

WSV hat Plan-Daten noch nicht abgegeben

Alle warten auf das Finanzkonzept für die neue Saison.

Wuppertal. Kurz vor dem Abgabeschluss für die wirtschaftlichen Plan-Daten zur Zulassung zur Regionalligasaison 2011/2012 am Freitag, 15.30 Uhr, ist der Wuppertaler SV in Person von Helmut Lepiorz weiter mit der Zusammenstellung der Unterlagen beschäftigt. Einzelheiten, etwa zur Etathöhe, wollte er nicht nennen und verwies auf Präsident Friedhelm Runge, um den sich derzeit beim WSV wieder alles dreht.

Runge, der zuletzt mehrfach betont hat, dass er sich nicht mit Mittelmaß zufriedengeben werde, war bis Mittwoch spät abends nicht zu erreichen, ließ sich mit geschäftlichen Terminen in der Vor-Messezeit entschuldigen.

Auf ein Gespräch mit ihm wartet auch noch Trainer Michael Dämgen. „Bevor ich ihm ein sportliches Konzept vorlegen kann, muss ich erst einmal Rahmendaten kennen“, sagte Dämgen am Mittwoch auf Anfrage der WZ. Er geht er aber davon aus, dass das jetzt schnell geschehe.

Auch ein personelles Konzept außerhalb des grünen Rasens wird Friedhelm Runge vorlegen müssen. Dabei scheint sein Zwillingsbruder Horst wieder eine Rolle zu spielen. Er hat nach WZ-Informationen etwa Jung-Innenverteidiger Babacar M’Bengue auf eine Vertragsverlängerung angesprochen. Für die erste Mannschaft ist aktuell eigentlich Markus Bayertz zuständig. Das lässt Spekulationen freien Raum.

Friedhelm Runge hatte angekündigt, dass er bei Etatlücken im Umfeld sparen würde. Zum Vergleich: 1,3 von geplanten 1,8 Millionen Euro waren nach WZ-Informationen vor der Rückkehr Runges zusammen, wobei einige von Runge gescholtene Mitglieder des Wirtschaftsrats ihr weiteres Engagement inzwischen aufgekündigt haben, zur Höhe schweigt der WSV.

Sicher ist, dass genügend Unterschriften zur Einberufung einer Mitgliederversammlung zusammen sind. Mehr als 90 sind es aktuell. Stimmberechtigt sind nur rund 850 der derzeit 1200 Mitglieder, die Verwaltungsratschef Christoph Strieder bnereits der WZ genannt hatte. Die Versammlung würde einen Verwaltungsrat wählen, der nach der derzeitigen Satzung fünf bis 13 Mitglieder umfassen muss. gh