Wuppertaler SV - Rot-Weiss Essen: WSV gibt im Derby gegen Essen die richtige Antwort

Wuppertaler SV - Rot-Weiss Essen : WSV gibt im Derby gegen Essen die richtige Antwort

Nach dem Derbysieg gegen RWE lobte Wuppertals Fußball-Legende Günter Pröpper WSV-Trainer Christian Britscho.

Feiernde Fans, Strahlen nicht nur bei Dreifachtorschütze Enzo Wirtz: Beim 3:1-Derbysieg gegen Rot-Weiss Essen vor der Saisonrekordkulisse von 5647 Zuschauern hatte Fußball-Regionalligist Wuppertaler SV am Mittwoch wieder sein schönes Gesicht gezeigt. „Das sind die Geschichten, die der Fußball schreibt. Samstag verlieren wir hier noch sang- und klanglos mit 0:4 gegen Erndtebrück und heute war das die komplette Kehrtwende.

WSV-Legende Günter Pröpper (l.) nach dem Derby gegen Essen mit WSV-Trainer Christian Britscho (M.) und WZ-Redakteur Günter Hiege (r.). Foto: D.Ullrich

Laufbereitschaft, Leidenschaft - die Basics waren wieder da, und damit haben wir RWE geknackt. Für den gesamten Verein war dieser Sieg heute ganz wichtig, damit man nicht in so einen Negativlauf gerät“, sagte Torwart Sebastian Wickl. Er hatte bei seinem zweiten Einsatz in diesem Jahr eine starke Leistung gezeigt, wie auch Gästetrainer Karsten Neitzel bemerkte.

WSV-Trainer Christian Britscho, der nachher von WSV-Legende Günter Pröpper mit den Worten „man muss auch mal den Trainer loben“, in den Arm genommen wurde, war auch für seinen Mut belohnt worden, mit dem lange verletzten Kevin Pytlik und nach der Pause dem spielstarken Marco Cirillo zwei junge Leute gebracht zu haben.

Aus einer starken Mannschaft ragte sonst noch Kapitän Silvio Pagano heraus. „Nach dem 0:1 dachte ich schon, na geht es wieder los? Aber nein, das war heute eine ganz andere Körpersprache als am Samstag“, freute sich Britscho.

Nach seinem Dreierpack beim Derbysieg gegen Rot-Weiss Essen hat WSV-Stürmer Enzo Wirtz mit der WZ gesprochen. Trainer Christian Britscho hatte ihm heute von Beginn an das Vertrauen geschenkt. Der 22-Jährige zahlte es ihm am Mittwochabend dreifach zurück. „Drei Tore in einem Spiel habe ich zuletzt mal in der Jugend gemacht. Aber in so einem wichtigen Spiel wie heute natürlich noch nie", sagt Wirtz und lacht.

"Ich hatte beim ersten Tor den Ball genau im Blick - klar wollte ich ihn unbedingt treffen. Dass er dann so reinfällt, ist umso schöner", erinnert sich der Stürmer an das Tor zum 1:1 und weiter: "Es spricht total für die Mannschaft, dass wir nach dem Spiel gegen Erndtebrück so schnell zurückgekommen sind. Jedem war bewusst, dass wir den Fans heute auch etwas zurückgeben müssen.

Viel Zeit zum Feiern bleibt aber nicht, denn bereits am Sonntag geht es mit dem Auswärtsspiel bei Düsseldorfs U 23 (14 Uhr, Flinger Broich) weiter.

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