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Wuppertaler SV: WSV gewinnt letzten Test gegen den VfB Hilden mit 3:2

Wuppertaler SV : WSV gewinnt letzten Test gegen den VfB Hilden mit 3:2

Wuppertal.Größtenteils gelungene Generalprobe für Fußball-Oberliga-Spitzenreiter Wuppertaler SV vor dem Liga-Start in einer Woche: Im letzten Testspiel besiegten die Wuppertaler am Samstag an der Oberbergischen Straße den Oberliga-Rivalen VfB Hilden, gegen den man schon beide Meisterschaftsspiele absolviert hat (6:1 und 0:0) mit 3:2 (2:0) und bleiben damit in der Vorbereitung unbesiegt.

Davide Leikauf, der im offensiven Mittelfeld einen sehr starken Eindruck machte, war vor der Pause Doppeltorschütze (12. Minute per Kopf, 24. Minute von Halblinks nach Vorarbeit von Len Heinson). Nach dem Wechsel spielte der WSV seine Aktionen nach vorne nicht mehr so klar zu Ende. Es reichte aber noch zum 3:0 durch Kapitän Gaetano Manno, der nach Balleroberung des für Marvin Ellmann eingewechselten Sercan Aydogmus aus 20 Metern unbedrängt und mit Auge flach in die Ecke schoss (80.). Schönheitsfehler eine ansonsten konzentrierten Defensivleistung. Hildens Stefan Schaumburg gelang kurz vor Schluss nach Flanke von außen aus zentraler Position noch das 1:3, eine Minute später verkürzte Jannik Weber sogar auf 2:3.

Die Mannschaft dürfte der Startaufstellung gegen Hö-Nie in einer Woche schon nahe gekommen sein. Wobei Enes Topal nach seiner im Trainingslager erlittenen Oberschenkelverletzung erst seinen ersten Härtetest absolvierte und ganz offenbar noch etwas Zeit braucht. Für ihn saß Neuzugang Aleksandar Pranjes zunächst draußen. Mit Cihan Kaptan ist ein weiterer Neuzugang immer noch nicht spielberechtigt. Auf seiner rechten Verteidigerposition machte allerdings der junge Noah Salau auch offensiv einen ganz starken Eindruck. Zwei ärgerliche Verletzungen gab es dann noch: Im zentralen Mittelfeld musste Danijel Gataric nach 30 Minuten mit Oberschenkelverletzung raus.

Und schon beim Warmmachen hatte sich Rekonvaleszent Joshua Mroß offenbar erneut verletzt, diesmal am anderen Knie. Sso dass der in der Winterpause neu gekommenen Torhüter Sebastian Wickl wieder zwischen die Pfosten musste. Schon jetzt zeichnet sich also ab, wie wichtig die neue Breite im Kader werden kann. Dabei waren mit Patrick Nemec, Jonas Schneider und Bilal Abdallah am Samstag drei Spieler gar nicht erst im Kader und drehten vor der Partie ihre Runden um den Sportplatz.