Fußball-Regionalliga West WSV geht als Fast-Spitzenreiter in die kurze Pause

Wuppertal · Beim 4:2 gegen Ahlen sind Torwart Sebastian Patzler und Doppeltorschütze Roman Prokoph die Väter des Sieges. Die Teamleistung stimmt erneut. Spitzenreiter Essen tut sich in Straelen schwer.

 Perfekter Jahresabschluss für den WSV: Auch nach dem Sieg gegen Ahlen präsentierte sich die Mannschaft als Einheit, inklusive Reservisten und verletzter Spieler.

Perfekter Jahresabschluss für den WSV: Auch nach dem Sieg gegen Ahlen präsentierte sich die Mannschaft als Einheit, inklusive Reservisten und verletzter Spieler.

Foto: Krschak/OTTO KRSCHAK

„Oh, wie ist das schön“, sangen viele der 1472 Zuschauer am Samstag nach dem 4:2 (3:0)-Sieg ihres Wuppertaler SV gegen den kecken Gast  von Rot-Weiß Ahlen - und da sich aufgrund des Hygieneschutzkonzepts alle auf der Tribüne befanden, hörte sich das für die Protagonisten auf dem Rasen noch satter an. Um ein Haar hätten sie sogar Sprechchöre „Spitzenreiter, Spitzenreiter“ zu hören bekommen. Als Tabellendritter in den Spieltag gestartet, überholte der WSV Preußen Münster, das gegen Gladbach  kurz vor Schluss noch den 1:1-Ausgleich  hatte hinnehmen müssen und wäre fast auch noch an Rot-Weiss Essen vorbeigezogen. Der Tabellenführer hatte in Straelen Mühe, einen 1:0-Sieg mit nach Hause nehmen zu können. Bei einem Elfmeter traf StraelensCagatay Kader, der RWE im Hinspiel beim 4:1 drei Treffer eingeschenkt hatte, nur die Latte. Es war die bislang einzige Essener Niederlage gewesen. Eine ähnliche Bilanz hat der WSV, der nur gegen Essen verloren hat und - bei allerdings einem Spiel mehr - nur einen Zähler hinter RWE auf Platz zwei überwintert.