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WSV: „Entlassungen waren nicht zu vermeiden“

WSV: „Entlassungen waren nicht zu vermeiden“

Wuppertal. Wohl noch in diesem Monat kommt es vor dem Wuppertaler Arbeitsgericht zu einem Gütetermin zwischen dem WSV und seinem beurlaubten ehemaligen Geschäftsführer Achim Weber. Wie berichtet, klagt Weber dagegen.

Unterdessen betont der Verwaltungsrat des WSV in einer Pressemitteilung, dass sich der WSV aufgrund von wirtschaftlichen Zwängen von Weber und Manager Markus Bayertz getrennt habe.

Beiden dankt das Gremium für die Zusammenarbeit, verweist aber auf die schlechte finanzielle Lage des Vereins. Jedes Unternehmen sei gezwungen, auf eine wirtschaftlich schlechte Situation auch mit Rationalisierungsmaßnahmen zu reagieren. Es sei nicht gelungen, einen Etat zu erreichen, der einen Wiederaufstieg ermögliche. „Aus Sicht des Verwaltungsrates waren daher Entlassungen leider nicht zu vermeiden, um Kosten zu sparen. Es handelt sich um eine rein betriebswirtschaftliche Maßnahme“, heißt es in der Pressemitteilung.

Viele Aufgaben würden nun auf ehrenamtlicher Basis verteilt werden müssen. „Wir möchten die Fans und Unterstützer des Vereins aufrufen, gerade jetzt hieran mitzuarbeiten. Die Chance, die der Verein durch die zeitweise Fortführung der Vorstandsaufgaben durch Herrn Runge erhält, muss genutzt werden. Der Verein braucht hierzu alle Kräfte.“ tb/red