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WSV auswärts vor einer hohen Hürde

WSV auswärts vor einer hohen Hürde

Fußball-Oberliga: Gegner Kapellen ist das zweitbeste Team der Rückrunde.

Wuppertal. Souverän marschiert der Wuppertaler SV an der Spitze der Oberliga Niederrhein, ist mit 15 Punkten aus sechs Spielen beste Rückrundenmannschaft. Am Sonntag (15 Uhr) steht den Wuppertalern aber ein ganz schweres Auswärtsspiel bevor. Beim SC Kapellen-Erft treffen sie auf das zweitbeste Rückrundenteam. 13 Punkte hat der Tabellen-Fünfte gesammelt, nur gegen den KFC Uerdingen 1:2 verloren und zuletzt bei SW Essen einen Punkt gelassen.

„Ein ganz starker Gegner, das haben wir schon im Hinspiel gesehen“, sagt Sportdirektor Manuel Bölstler. Gaetano Manno, der damals spät den Treffer zum 1:0-Heimsieg erzielt hatte, muss nach seinem Wadenbeinbruch noch vier Wochen einen Spezialschuh tragen und fehlt dem WSV, auch wenn die ersten beiden Spiele ohne Manno gewonnen wurden — zuletzt gegen Hiesfeld glücklich. In den folgenden zwei englischen Wochen (Mittwoch bei Düsseldorf West, am 20. im Pokal gegen Oberhausen) wird der WSV alle Kräfte brauchen. So warnt Bölstler trotz des 13-Punkte-Vorsprungs auf Verfolger KFC: „Wir wissen, wie schwer es ist, Spiele zu gewinnen und dass es ganz schnell auch einmal anders herum gehen kann.“

In Kapellen baut der WSV auch wieder auf seinen Anhang. Bis zu 1000 Fans werden erwartet. „Wir haben bisher nur positive Erfahrungen mit dem Wuppertaler Anhang gesammelt und hoffen, dass es so bleibt“, sagte SC-Geschäftsführer Hans-Peter Brings. gh

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wz.de/liveticker