Wuppertaler SV Vorstandsamt für Runge kein Thema

Wuppertal · Ankersponsor orndet seine Äußerung Beim Netzwerkabend des Fußball-Regionalligist ein. Der WSV sucht noch Personen für den Vorstand.

 Ankersponsor Friedhelm Runge bei einem Spiel des Wuppertaler SV. Ein Vorstandsamt will der langjährige Präsident beim Regionlligisten nicht mehr bekleiden, zumal das die aktuelle Satzung auch gar nicht zulassen würde.

Ankersponsor Friedhelm Runge bei einem Spiel des Wuppertaler SV. Ein Vorstandsamt will der langjährige Präsident beim Regionlligisten nicht mehr bekleiden, zumal das die aktuelle Satzung auch gar nicht zulassen würde.

Foto: JA/Andreas Fischer

Wie berichtet, sucht der Wuppertaler SV derzeit aktiv nach weiteren Mitgliedern für den derzeit nur zweiköpfigen Vorstand, der laut Satzung aus bis zu fünf Personen bestehen kann. Auf der Mitgliederversammlung im Herbst hatte Sportvorstand Thomas Richter den Wunsch geäußert, dass Ankersponsor Friedhelm Runge in den Vorstand zurückkehren solle. Ist der nicht abgeneigt? „Nur wenn es gar nicht anderes geht. Meine Gedanken sind allerdings gänzlich bei meiner Firma Emka“, hatte Runge, wie berichtet, an diesem Mittwochabend beim Netzwerktreffen des WSV im Barmer Bahnhof auf die Frage von Moderator Marcus Lindemann geantwortet, ob er sich ein solches Amt vorstellen könne. Spekulationen, die seine Äußerung möglicherweise auslösen könnte, trat Runge am Donnerstag unserer Zeitung gegenüber entgegen. Er strebe kein Vorstandsamt an, sagt der 84-Jährige klipp und klar. Das lasse im Übrigen auch die neue Satzung des WSV gar nicht zu. Sie schließe Personen für ein Vorstandsamt aus, die gleichzeitig Organ bei einem Sponsor sind. Als Geschäftsführer von Emka trifft dieses Ausschlusskriterium auf Friedhelm Runge zu. „Das wollte ich am Mittwoch, als ich gefragt wurde, nicht so sagen, im Grunde war die Frage überflüssig“, so Runge. Wie vom Verwaltungsratsvorsitzenden Jürgen Hoß berichtet, ist der WSV derzeit in Gesprächen mit Personen, die für den Vorstand infrage kommen könnten. gh