Viktor Maier vom SC Verl ist der vierte Neuzugang

Wuppertaler SV : WSV verpflichtet noch einen Stürmer

Kaum zwölf Stunden vor dem Abflug ins Trainingslager nach Belek hat Fußball-Regionalligist Wuppertaler SV seine vierte und nach eigenen Angaben letzte Verpflichtung im Winter bekanntgegeben. Stürmer Viktor Maier kommt vom SC Verl.

Als „Vollstrecker und Vorbereiter in einer Person“ beschreibt der WSV selbst den 29-Jährigen, der ablösefrei an die Wupper wechselt. Als erster der bisher vier Zugänge erhält er einen Vertrag, der über das Saisonende hinausreicht. Er gilt auch noch für die kommende Spielzeit. Seit zweieinhalb Jahren spielte Maier bei Regionalligist SC Verl, hatte in seinen ersten beiden Spielzeiten dort jeweils 30 Spiele bestritten und zehn, beziehungsweise acht Tore gemacht. Auch gegen den WSV traf er jeweis. In dieser Saison waren es 14 Partien, bei denen er einen Treffer erzielte.

WSV-Sportvorstand Manuel Bölstler zu Maier: „Viktor haben wir schon länger beobachtet. Er hat bereits bewiesen, dass er in der Regionalliga trifft und vorbereitet. Er ist ein absoluter Teamplayer. Dass wir einen Spieler dieser Qualität in der momentanen Situation verpflichten konnten, ist ein Ergebnis von harter Arbeit und dem absoluten Willen von Viktor, uns als nächste Station auszuwählen. Viktor hat bei uns viele Abstriche machen müssen. Das zeigt umso mehr seinen Willen, zu uns zu kommen. Kurz vor unserem Sportstadt-Wuppertal Trainingslager sind die Planungen für den Kader jetzt abgeschlossen. Wir können nun in den nächsten Wochen eine geordnete Vorbereitung spielen und unseren Fokus zunächst auf das wichtige Pokalspiel gegen Homberg legen."

Viktor Maier: „Die Hinrunde bei Verl war nicht zufriedenstellend. Daher habe ich mir frühzeitig Gedanken über einen Wechsel im Winter gemacht. In dieser Zeit hatte ich das erste Mal Kontakt mit dem WSV in Person von Manuel Bölstler. Dieser Kontakt wurde intensiver. Da ich den WSV über die letzten Jahre verfolgt habe, konnte ich die strukturelle und sportliche Entwicklung des Vereins sehen. Die drohende Insolvenz und die vielseitige Hilfe von Unterstützern und dem Umfeld des Clubs haben mich wirklich beeindruckt. Ich habe einfach Bock auf den WSV! Besonders die intensiven Gespräche mit Manuel Bölstler haben mich dazu bewogen, den Vertrag zu unterschreiben. Ich freue mich auf einen sportlich ambitionierten Traditionsverein, mit dem ich zusammen mit der gesamten Mannschaft viel erreichen will!“

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