Jugendfußball U17 des Wuppertaler SV scheitert im Pokal knapp an RWO

Wuppertal · In einem Spiel auf Augenhöhe heißt es im Viertelfinale des Niederrheinpokals 3:2 für den Bundesligisten.

Stipe Stpetic – hier in einem Ligaspiel – hatte im Pokalviertelfinale gegen Oberhausen kurz vor Schluss noch die Ausgleichschance. Der WSV verlor mit Pech.

Stipe Stpetic – hier in einem Ligaspiel – hatte im Pokalviertelfinale gegen Oberhausen kurz vor Schluss noch die Ausgleichschance. Der WSV verlor mit Pech.

Foto: Oelbermann Fotografie/Florian Schmidt

In einem hochklassigen Duell zweier B-Jugend-Mannschaften auf Augenhöhe hat sich Bundesligist Rot-Weiß Oberhausen am Mittwochabend im Viertelfinale des Fußball-Niederrheinpokals bei Niederrheinliga-Spitzenreiter Wuppertaler SV mit 3:2 (2:2) durchgesetzt. Die Wuppertaler starteten sehr stark in die Partie am Nocken. In der fünften Minute kombinierten sie sich mit mehreren Doppelpässen über die linke Seite in den Strafraum, aber ein Oberhausener Abwehrspieler bekam beim Schuss noch ein Bein dazwischen. Wenige Sekunden später führte der WSV trotzdem mit 1:0, weil Vadym Deineka den Eckball per Kopf ins Tor verlängerte. Die Freude währte aber nur kurz, weil RWO im Gegenzug der Ausgleich gelang. Beide Mannschaften erspielten sich immer wieder Chancen, und der WSV ging nach einer guten Viertelstunde erneut in Führung, weil ein Oberhausener eine Hereingabe ins eigene Tor abfälschte. Kurz vor dem Halbzeitpfiff glich RWO erneut aus. Nachdem die WSV-Abwehr eine Flanke nicht adäquat klären konnte, landete der Ball im WSV-Tor. Auch in der zweiten Hälfte ging es rauf und runter, wobei die Gäste etwas gefährlicher waren. Nach einem strittigen Freistoß, der Schiedsrichter hatte zunächst weiterlaufen lassen und entschied nach einigen Pässen und Zweikämpfen doch noch auf Freistoß, ging RWO in Führung. „Es war ein Duell auf Augenhöhe, aber die Oberhausener waren abgezockter“, zog WSV-Trainer Fabien Henning sein Fazit. In der Schlussphase drängte der WSV auf den Ausgleich, aber entweder war ein Bein eines Abwehrspielers dazwischen, oder es fehlten, wie bei Stipe Stipetic fünf Minuten vor dem Abpfiff wenige Zentimeter zum Torerfolg. Am Sonntag kommt Arminia Klosterhardt zum Spitzenspiel in der Niederrheinliga zum Nocken (11 Uhr). lars