Jugendfußball: Bundes- und Niederrheinliga U 19 des Wuppertaler SV feiert Triumph gegen Leverkusen

Wuppertal · Bundesliga-A-Jugend schlägt den Nachwuchs des Deutschen Meisters. U 15 und U 17 des WSV stehen vor der Meisterschaft in der Niederrheinliga.

Ivan Yermachkov, hier im Laufduell mit einem Leverkusener, erzielt mit einem Sonntagschuss den später Siegtreffer für die WSV-U 19.

Ivan Yermachkov, hier im Laufduell mit einem Leverkusener, erzielt mit einem Sonntagschuss den später Siegtreffer für die WSV-U 19.

Foto: Otto Krschak/OTTO KRSCHAK

Bundesliga A-Junioren, Wuppertaler SV – Bayer Leverkusen 1:0 (0:0). Bayer Leverkusen ist zu bezwingen. Der A-Jugend des Wuppertaler SV gelang am Sonntag, was in der „großen“ Bundesliga in dieser Saison noch niemandem gelungen ist, sie setzten sich am Ende nicht einmal unverdient mit 1:0 gegen den klar favorisierten Bayer-Nachwuchs durch und verhinderten so, dass sich die Leverkusener im Kampf um Platz zwei in der Liga, der zur Teilnahme an der Endrunde zur Deutschen Meisterschaft berechtigt, von Schalke absetzen konnten. Der WSV verhinderte zugleich, rechnerisch bereits abgestiegen zu sein, wobei der Hoffnungsfunke bei nur noch drei Spielen und sieben Zählern Rückstand auf den ersten Nichtabstiegsplatz nur ein Fünkchen ist. Das Tor des Tages erzielte Innenverteidiger Ivan Yermachkov in der zweiten Minute der Nachspielzeit. Die Leverkusener bekamen nach einem Wuppertaler Angriff den Ball nicht geklärt, und Yermachkov nahm ihn 28 Meter zentral vor dem Tor direkt und nagelte ihn in den linken Winkel – ein Traumtor. In den 91 Minuten zuvor zeigte der WSV sein wahrscheinlich bestes Saisonspiel, entnervte in den ersten 30 Minuten die Leverkusener, die zwar viel Ballbesitz hatten, sich aber aufgrund vieler starker Zweikämpfe der Fünferkette, die Trainer Christian Britscho aufgeboten hatte, keine Großchancen erspielen konnten. Britscho lobte nachher die komplette Mannschaft. „Ihr habt alle gemeinsam unglaublich gut verteidigt und damit Bayer den Nerv geraubt. Das war klasse“, sagte er. Je länger das Spiel lief, desto mehr offensive Spielanteile hatte der WSV. Schon vor der Pause gab es die ersten vielversprechenden Angriffe, in der zweiten Hälfte war der WSV zunächst sogar spielbestimmend. In den letzten 20 Minuten reagierte Leverkusen und griff intensiver an, konnte sich aber bis auf eine Situation, in der der Stürmer am zweiten Pfosten den Ball nicht richtig traf, keine Chancen erspielen. Der WSV setzte immer wieder Nadelstiche und hatte dann in Yermachkov den Matchwinner.