Stadionverbote: WSV geht auf die Problemfans zu

Stadionverbote: WSV geht auf die Problemfans zu

Wuppertal. Der WSV sucht den Dialog mit Fans, gegen die Stadionverbote verhängt worden sind. Laut Vorstand Alexander Eichner beträgt deren Zahl etwa 50. In der Oberliga gelten die Stadionverbote nicht mehr automatisch, jeder Verein kann aber weiterhin von seinem Hausrecht Gebrauch machen.

Der WSV will das im Einzelfall entscheiden. „Unser Gesprächsangebot bedeutet keine Generalamnestie“, sagte Eichner. Die meisten hätten bereits reagiert und mit einem Dreiergremium des WSV die Gründe für das damalige Verbot und ein Maßnahmenpaket für eine „Bewährung“ erörtert. Dazu könnten bei der Bereitschaft zur Mitarbeit Patenschaften durch andere Fans, Anti-Aggressionskurse, Alkoholverbot im Stadion oder die Hilfe bei der Vermittlung von Jobs gehören.

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