Fußball-Regionalliga Spektakuläres Westderby und ein mildes Urteil vom WSV-Hauptsponsor

Wuppertal · Die drei Freistoßtreffer von Anton Heinz entschieden die Partie gegen den Wuppertaler SV zu Gunsten von Alemannia Aachen. Dennoch gab es neben Einzelkritik auch Lob für den WSV, der über weite Strecken besser war und die Saison noch nicht abhaken will. Am Trainingslager wird nicht gerüttelt.

 Die Entscheidung: Aachens Anton Heinz zirkelt den Ball zu seinem dritten Freistoßtreffer – dem 4:3 – in den Winkel.

Die Entscheidung: Aachens Anton Heinz zirkelt den Ball zu seinem dritten Freistoßtreffer – dem 4:3 – in den Winkel.

Foto: Otto Krschak/OTTO KRSCHAK

5617 Zuschauer im Stadion am Zoo wurden am Samstag Zeuge eines denkwürdigen Regionalliga-Spiels. Freuen konnten sich nach 95 dramatischen Minuten allerdings nur die knapp 3000, die aus Aachen mitgekommen waren. „Wir haben einen Lauf und Anton Heinz“, fasste ein glücklicher Alemannia Trainer Heiner Backhaus nachher treffend zusammen. Mit drei fast identischen Freistoßtreffern, wobei nur die Entfernung zwischen 17 und 32 Metern differierte, entschied Heinz eine Partie, in der der WSV bis auf die ersten 20 Minuten spielerisch besser war, ein 0:3 aufholte, in Überzahl auf den Siegtreffer drängte, aber nach 87 Minuten durch den dritten Streich von Heinz den K.o. kassierte.