Sieben Spieler gehen: WSV schlägt Pflöcke für die nächste Saison ein

Sieben Spieler gehen: WSV schlägt Pflöcke für die nächste Saison ein

Wuppertal. Mit der zweiten Mannschaft von Borussia Mönchengladbach stellt sich am Samstag (14 Uhr) der neue Tabellenführer der Regionalliga-West im Stadion vor, nachdem die Borussen am Dienstag in Essen mit 4:1 gewonnen und der bisherige Primus Lotte in Dortmund 0:2 verloren haben.

Auf den Platz an der Sonne will auch der WSV, angesichts der bisher verkorksten Spielzeit allerdings erst in der kommenden Saison. Helfen dabei soll künftig Robert Mainka, den WSV-Trainer Hans Günter Bruns am Donnerstag als ersten Neuzugang bekanntgab. Der 29-jährige offensive Mittelfeldspieler, dessen Werdegang Bruns bereits seit fünf Jahren verfolgt, passt genau ins Anforderungsprofil eines torgefährlichen offensiven Mittelfeldspielers. Mainka, der derzeit für den Ligakonkurrenten SC Wiedenbrück spielt, war in der vergangenen Saison mit 18 Toren Schützenkönig der Regionalliga West, hat aktuell siebenmal getroffen.

„Ich denke, das kann ein Ausrufezeichern setzen und zeigt unseren Anspruch“, sagte Bruns, der gleichzeitig, wie angekündigt, weitere Personalplanungen bekanntgab. So sollen Robert Fleßers und Felix Haas bereits mündlich zugesagt haben, beim WSV bleiben zu wollen. Daniel Flottmann, Maciej Zieba und Marcel Landers hätten ebenso wie die Nachwuchsspieler Jörn Zimmermann und Basti Sube ein neues Angebot erhalten. „Sie müssen sich aber schnell entscheiden, wir werden das nicht auf die lang Bank schieben“, kündigte Bruns an, ansonsten Alternativen zu präsentieren.

Mit sieben Spielern plant Bruns nicht mehr. Benjamin Baltes, Ben Abelski und Ken Asaeda wurden gebeten, sich trotz noch laufenden Vertrages einen neuen Verein zu suchen. Hinzu kommen Torhüter Sascha Samulewicz und Lukas van den Bergh, deren Verträge auslaufen. Bruns: "Lukas hat wie Ken Asaeda immer gut mitgezogen, die Qualität reicht mir aber nicht". Abschied nehmen heißt es auch von Björn Weikl und Stefan Lorenz. Lorenz würde Bruns allerdings gerne als neuen Co-Trainer weiter mit einbinden. Björn Weikl, der bisher diese Position bekleidet, werde voraussichtich mit seiner Familie nach Liechtenstein gehen, wo er als ausgebildeter Tennislehrer einen Job in Aussicht habe.

Eine Sonderrolle könnte Bekim Kastrati spielen, der schon seit mehreren Wochen in die zweite Mannschaft zurückversetzt ist und von Trainer Hans-Günter Bruns nicht mehr berücksichtig wird. Bruns deutete aber an, dass der WSV mit Kastrati eine Einigung gefunden habe. Diese betrefffe allerdings nicht die erste Mannschaft.

Aktuell, so Bruns, gelte die volle Konzentration dem Spiel gegen Gladbach. „Auch wenn wir Außenseiter sind, wollen wir jedes Spiel gewinnen.“